22.05.2019 11:06 |

Anzeige auf freiem Fuß

Entlarvt! Tiroler (38) hortete Waffen und Drogen

Einem fanatischen Waffensammler konnte die Polizei im Tiroler Lechtal (Bezirk Reutte) das Handwerk legen! Im Zuge einer Hausdurchsuchung entdeckten die Beamten 40 - zum Teil verbotene - Schusswaffen, Zubehör und jede Menge Munition. Im Keller stießen die Ermittler dann auch noch auf eine ganze Drogenplantage. Doch das war noch nicht alles …

Eine routinemäßige Fahrzeugkontrolle wurde dem 38-Jährigen letztendlich zum Verhängnis. Bereits am Montag war der Tiroler in der grenznahen deutschen Stadt Füssen aus dem Verkehr gezogen worden. Im Zuge der Kontrolle fanden die Beamten ein Magazin einer Waffe sowie fünf Stück Munition im Auto. Die deutschen Ermittler verständigten daraufhin sofort ihre Tiroler Kollegen.

Hausdurchsuchung angeordnet
Diese nahmen sofort Ermittlungen gegen den 38-jährigen Verdächtigen auf. Auch die Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde informiert, die daraufhin eine Hausdurchsuchung anordnete. Eine solche wurde dann noch am selben Tag durchgeführt. „Am Wohnsitz des 38-Jährigen im Lechtal konnten Beamte der PI Elbigenalp und der PI Reutte schließlich insgesamt 40 Stück teils verbotene Waffen, Zubehör und insgesamt rund 3000 Schuss Munition sicherstellen“, heißt es vonseiten der Ermittler. Der Verdächtige sei nicht im Besitz entsprechender Dokumente. Über ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Cannabisplantage im Keller
Doch damit nicht genug: Im Keller stießen die Beamten dann auch noch auf eine Indoor-Plantage mit sechs Stück Cannabispflanzen und rund 300 Gramm Cannabiskraut. Auch die Drogen wurden beschlagnahmt.

Weiterer Wohnsitz, weitere Waffen
Die Ermittlungen waren damit aber noch nicht am Ende. Wie sich herausstellte, hat der mutmaßliche Waffennarr auch noch einen Nebenwohnsitz im Bezirk Innsbruck-Land. Die Folge: eine weitere Hausdurchsuchung. Und auch dort wurden die Polizisten fündig. „Es konnten Schusswaffen sichergestellt werden, welche der Vater des 38-Jährigen widerrechtlich an seinen Sohn zur Vernichtung überlassen hatte“, so die Ermittler. Auch über den Vater wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt.

Noch mehr Waffen versteckt
Doch das war immer noch nicht alles: An seinem Wohnsitz hatte der 38-Jährige offenbar noch weitere Waffen versteckt, die die Ermittler bei der ersten Hausdurchsuchung nicht gefunden haben. Bei einer weiteren Nachschau wurden am Dienstag schließlich eine weitere Schusswaffe sowie mehrere Tausend Stück Munition sichergestellt.

Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt!

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