Lkw war zu schnell

Betonteile wurden auf Gegenfahrbahn geschleudert

Kärnten
12.05.2019 10:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

Viel zu schnell unterwegs war ein portugiesischer Kraftfahrer in der Nacht auf Sonntag mit seinem Sattelzug auf der Südautobahn. Auf Höhe Velden geriet der 42-Jährige mit dem Lkw auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und stieß gegen die Mittelleitelemente. Durch den Anprall wurden Betonteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Mehrere Pkw-Lenker konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallten mit ihren Fahrzeugen dagegen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.

Das hätte schlimm ausgehen können. Der 42-jährige Portugiese war mit 99 Sachen auf der Südautobahn Richtung Wien unterwegs, obwohl im gegenständlichen Bereich nur 60 Stundenkilometer erlaubt sind. Deshalb kam der Kraftfahrer mit seinem Sattelzug ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitelemente aus Beton. Dadurch wurden Betonteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Mehrere Fahrzeuge prallten dagegen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Auch der Lkw-Lenker und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die Aufräumarbeiten durch die Feuerwehren Wernberg und Velden sowie die Hauptfeuerwache Villach dauerten Stunden. Die Fahrbahn in Richtung Wien war bis 00.45 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Immer wieder kommt es mit Sattelzügen zu gefährlichen Unfällen. Erst am 9. April hatte beim Autobahnknoten Villach ein Holztransporter durch ein Bremsmanöver Holzstämme verloren. Auch bei diesem Unfall gab es zum Glück keine Verletzten.

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