Patienten „fehlten“

Behörden-Lücke bei Masern-Statistik geklärt

Die Köpfe rauchten bei der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse und der Landessanitätsdirektion, weil die Zahl der Masern-Patienten in den Statistiken nicht zusammenpassten. Jetzt gibt´s Aufklärung!

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Aufregung gab’s, weil die OÖGKK drei Masernpatienten in der Statistik hatte, das Land OÖ nur einen. Die Aufklärung: Es gab sogar fünf Masern-Alarme bei der GKK, aber bis auf einen hatten alle Patienten andere Krankheiten. Doch in der Statistik blieben drei Fälle als „Masern“ stehen.

Ein echter Fall kam nach Salzburg
Der Masernfall ist ein Ungar, der in OÖ einige Tage arbeitete, aber in Salzburg ins Spital ging, nicht in die oö. Statistik einging. Damit bleibt’s offiziell in der Landesstatistik bei einem Fall: eine Georgiern, die im Februar im Urlaub in Linz erkrankt war, hier im Spital war. Dieser Fall ist aber nicht in der GKK-Statistik, weil die Urlauberin nicht bei uns versichert war.

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