05.04.2019 06:00 |

Wochen nach Bluttat

Säure-Mord: Jetzt Spurensuche in Wiener Wohnung

Nach dem „Krone“-Bericht über das schleppende ungarische Interesse an Aufklärung nach dem Grusel-Mord in Wien ging es plötzlich ganz schnell: Am Donnerstagvormittag trafen Ermittler aus dem Nachbarland ein - und die Tatortgruppe begann mit der Spurensuche in der aber schon längst wieder vermieteten Wohnung ...

Die Ermittlungen nach der schockierenden Bluttat von Wien-Ottakring nehmen (erst) jetzt Fahrt auf. Am Donnerstag rückten Tatort-Spezialisten an und nahmen die Wohnung unter die Lupe, in der sich der Mord ereignet hatte. Wie berichtet, soll eine 27-jährige Ungarin ihren tunesischen Lebensgefährten (32) im Streit erstochen und später die Leiche zerstückelt haben. Die Körperteile entsorgte die Verdächtige in einem Abwasserkanal in ihrer Heimat.

„Einmal habe ich rausgeschrien ,Halts die Goschn!‘“, schildert Nachbar Gernot U., der im ersten Stock des Horror-Hauses wohnt und mehrmals die wüsten Konflikte des Paares hörte: „Sie war lauter als er.“ Worum es bei den Streits gegangen sei, habe er nicht verstanden. Trotzdem habe er sich nichts dabei gedacht.

Salzsäure im Baumarkt besorgt, um Leiche aufzulösen
Am 24. Februar soll es laut Aussage der Mordverdächtigen Szilvia P. zu der grausamen Tat gekommen sein. Anschließend habe sie die Körperteile in einen Koffer gepackt und sie in ihre Heimatstadt Jaszladany in Ungarn transportiert. Dort habe sie ihre Mutter eingeweiht, diese sei in den nächsten Baumarkt marschiert, um Salzsäure zu besorgen. Damit versuchten die beiden Frauen, den Leichnam aufzulösen - was jedoch misslang.

Die Überreste stopften die beiden schließlich in Müllsäcke und entsorgten sie bei einem Bewässerungskanal in Jaszalsoszentgyörgy östlich von Budapest. Am 2. März entdeckten Kinder die Müllsäcke mit dem grausigen Inhalt.

Kronen Zeitung/krone.at

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