23.03.2019 19:20 |

Motorprobleme

Kreuzfahrtschiff mit 1300 Personen in Seenot

Die Viking Sky, ein Kreuzfahrtschiff mit 1300 Passagieren an Bord, ist vor der norwegischen Küste in Seenot geraten. Das Schiff habe ein Motorproblem und müsse evakuiert werden. Aufnahmen zeigten das Schiff bei starkem Wellengang in den gefährlichen Hustadvika-Gewässern.

Der südnorwegische Rettungsdienst und die Polizei der Provinz More og Romsdal erklärten, das Schiff habe wegen Antriebsproblemen bei widrigen Wetterbedingungen einen Notruf abgesetzt und treibe in Richtung Küste.

Mehrere Hubschrauber und Schiffe brachen in das Gebiet auf. Die Hustadvika-Gewässer liegen bei Kristiansund an der zentralen Westküste Norwegens und gelten als gefährliches Seegebiet, in dem schon häufiger Schiffsunfälle passiert sind.

Bergung der Passagiere läuft langsam
Der Küstenwache gelang es schließlich, einen Motor zum Laufen zu bringen. Das Schiff ankerte zwei Meilen von Land entfernt, so ein Sprecher. Der Einsatz fand bei Windgeschwindigkeiten von 38 Knoten statt, was etwa 70 km/h entspricht. Die Lage beruhigte sich aber mit der Stabilisierung des Schiffes etwa zwei Kilometer vor der Küste und unter Ankerung. „Wir haben bisher rund 50 Passagiere per Hubschrauber an Land gebracht. Mit Booten geht das nicht, weil die Wellen sechs bis acht Meter hoch sind“, sagte eine Rettungsdienst-Sprecherin.

Die 2017 gebaute Viking Sky gehört Viking Ocean Cruises, die wiederum zur Viking Cruises Group gehört, die vom norwegischen Milliardär Torstein Hagen gegründet wurde. Laut der Homepage des Unternehmens beträgt die maximale Zahl an Passagieren 930. Dazu kommt dann noch die Besatzung, über deren exakte Zahl zunächst keine Informationen vorlagen.

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