Do, 18. April 2019
23.03.2019 10:24

Bild auf Burj Khalifa

Dubai-Scheich dankt Neuseeland für Anteilnahme

Mit zwei Schweigeminuten hat Neuseeland Freitagnachmittag der 50 Todesopfer des Anschlags auf zwei Moscheen in der Stadt Christchurch gedacht. Viele Neuseeländer - darunter auch Ministerpräsidentin Jacinda Ardern - trugen ein Kopftuch, um sich mit den im Land lebenden Muslimen zu solidarisieren. Eine schöne Geste, für die sich der Herrscher des Emirates Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, via Twitter bedankt hat.

Er postete am Freitagabend ein Foto des Burj Khalifa - des höchsten Gebäudes der Welt - in Dubai, auf dessen Fassade ein Bild von Ardern gebeamt worden war, das zeigt, wie die neuseeländische Politikerin in einem schwarzen Hijab eine Trauernde vor der Kilbirnie-Moschee in Wellington umarmt. Darüber waren - auf Englisch und Arabisch - das Wort Friede eingefügt.

„Neuseeland ist heute zu Ehren der Märtyrer der Angriffe auf die Moscheen in Schweigen verfallen“, twitterte er. „Vielen Dank Premierministerin Jacinda Arden und Neuseeland, für euer aufrichtiges Mitgefühl und eure Unterstützung. Das hat euch nach dem Terroranschlag, der die muslimische Gemeinschaft auf der ganzen Welt erschüttert hat, den Respekt von 1,5 Milliarden Muslimen eingebracht“, schrieb Scheich Mohammed, der nicht nur Herrscher des Emirats Dubai, sondern auch Premierminister, Verteidigungsminister und Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate ist.

Gläubige beten wieder in angegriffener Moschee
Gut eine Woche nach dem tödlichen Anschlag haben muslimische Gläubige am Samstag wieder in der angegriffenen Al-Noor-Moschee von Christchurch gebetet. Dadurch solle „ein wenig Normalität“ wiederhergestellt werden, hieß es. Wann das Gotteshaus wieder vollständig geöffnet wird, blieb zunächst offen. Die Polizei hatte die größte Moschee der Stadt zuvor für Ermittlungen und aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Während des Freitagsgebets vergangene Woche hatte ein australischer Rechtsextremist in zwei Moscheen in Christchurch auf Gläubige geschossen und 50 Menschen getötet. Ihm droht lebenslange Haft.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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