Gefahr im Verzug:

Aggressive Wachhunde wurden Besitzer abgenommen

Die am Samstag von drei entlaufenen Wachhunden spitalsreif gebissene Mathilde A. (88) durfte das LKH Steyr nun wieder verlassen. Die „Krone“ überraschte sie am Mittwoch mit einer erfreulichen Nachricht: Dem sorglosen Hundehalter wurden die Tiere endlich abgenommen.

Nach mindestens sechs Bissattacken auf Passanten ist nun offenbar auch den Steyrer Behörden endlich der Geduldsfaden gerissen. Wegen Gefahr in Verzug hat die Bezirksverwaltungsbehörde Steyr die drei aggressiven Hunde am Mittwochvormittag dem Eigentümer abgenommen.
„Sie werden nicht eingeschläfert und bleiben auch weiterhin im Eigentum des Herrls, doch es sind mehrere Strafverfahren anhängig“, sagt Bürgermeister Gerald Hackl, der die Maßnahme selbst ausdrücklich begrüßt: „Sie war im Sinne der Sicherheit für Anrainer und Patienten dringend notwendig.“ Die Hunde wurden in Tierheimen in Steyr-Gleink und Freistadt untergebracht.

Erleichtert
„Das ist eine große Freude“, betont Mathilde A., die am Samstag schwer verletzt worden ist, im „Krone“-Gespräch. Sie sei über die Abnahme sehr erleichtert: „Ich hab’ wahre Todesängste ausgestanden.“

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

Jürgen Pachner
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