Do, 21. März 2019
11.03.2019 19:05

Tödlicher Kopftreffer

Wildwest-Spiel: Polizist erschießt junge Kollegin

Offenbar beim Herumalbern mit seiner Waffe hat ein Pariser Polizist am Sonntag eine Kollegin getötet. Beim Wer-zieht-schneller-Spiel mit der Waffe löste sich ein Schuss und verletzte die junge Polizistin tödlich am Kopf. Der Vorfall ereignete sich im neuen Hauptquartier im Nordwesten der französischen Hauptstadt, wie am Montag bekannt wurde.

Der Polizist wurde vom Dienst suspendiert und in Gewahrsam genommen. Zudem wurde eine interne Ermittlung eingeleitet. Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft SCPN sagte, die beiden Polizisten hätten am Eingang des Hauptquartiers geübt, ihre Waffen zu ziehen - „entweder spielerisch oder aus Dummheit“.

Der Tod der jungen Polizistin sei umso tragischer, als sie erst am Beginn ihrer Karriere gestanden habe, hieß es. Übungen mit Waffen sind Polizisten in Frankreich nur am Schießstand erlaubt.

Scharfschütze gab versehentlich Schuss bei Hollande-Rede ab
Es ist nicht das erste Mal, dass ein ähnliches Drama in dem Land passierte: Vor zwei Jahren erschoss ein Polizist im Osten Frankreichs laut „The Local“ einen Kollegen, während er seine Waffe kontrollierte. Und im Februar 2017 feuerte ein Scharfschütze der Polizei am Rande eines Auftritts des damaligen Präsidenten Francois Hollande im Ort Villognon im Westen des Landes versehentlich einen Schuss ab und verletzte zwei Menschen am Bein.

Auf dem Video oben ist zu sehen, wie der Staatschef nach einem Knall seine Rede kurz unterbrach. „Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert ist“, sagte er und wartete einen Moment ab, bevor er seine Ansprache bei der Einweihung einer neuen Bahn-Schnellstrecke fortsetzte.

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