09.03.2019 08:00 |

Verdrängte Feldvögel

Klimawandel: Für Rebhuhn und Wachtel wird es eng!

Das charakteristische „Schlagen“ der Wachtel auf heimischen Wiesen und Äckern ist kaum noch zu hören. Der Klimawandel, das Insektensterben und die intensiv betriebene Landwirtschaft verdrängen immer mehr Feldvögel aus Kärnten. Auch das Rebhuhn und der Kiebitz sind mittlerweile schon äußerst selten geworden.

Laut BirdLife Österreich ist das Vogelsterben traurige Realität. „In Kärnten ist das Rebhuhn im Naturbestand nicht mehr existent“, weiß Vogelexperte Andreas Kleewein. Bei den Kiebitzen gebe es nur noch sechs Brutpaare in ganz Kärnten. „Am Völkermarkter Stausee ist im Vorjahr nur ein Junges flügge geworden.“

Zumindest bei Waidegg im Gailtal komme das Braunkehlchen noch vor, weil mit den Landwirten gut zusammengearbeitet werde. Späte Mähtermine und Ansitzwarten, von wo das Kehlchen seine Jagdflüge machen kann, seien hilfreich.

Die Feldlerche und Wachtel ist auf den Feldern nicht mehr zu hören. Kleewein. „Die Ursachen sind der Klimawandel, das Insektensterben. Die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung hat leider auch entscheidend mitgespielt - und auch die Fressfeinde bei niedrigem Bestand.“

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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