02.03.2019 09:55 |

Nur 22 Prozent dagegen

Sicherungshaft für Mehrheit „überlegenswert“

69 Prozent unserer Landsleute halten die derzeit diskutierte Sicherungshaft für potenziell gefährliche, aber noch nicht straffällig gewordene Personen im Prinzip für überlegenswert, wie aus einer aktuellen Umfrage hervorgeht. Demnach sind 38 Prozent der Befragten „absolut“ dafür, 31 Prozent gaben „eher ja“ an. Dem stehen 22 Prozent gegenüber, die von dieser Maßnahme nichts halten.

Die Sicherungshaft findet nach der Studie von Unique research für das Nachrichtenmagazin „profil“ naturgemäß bei Anhängern der Regierungsparteien den stärksten Zuspruch. Von den FPÖ-Wählern können sich 86 Prozent die Umsetzung dieses Vorschlags vorstellen, unter den ÖVP-Wählern liegt dieser Anteil gar bei 90 Prozent.

Auch Mehrheit der SPÖ-Wähler pro Sicherungshaft
Auch eine Mehrheit der SPÖ-Wähler kann sich für die Sicherhaft erwärmen. Der Umfrage zufolge halten sie 20 Prozent für „absolut“ überlegenswert, 36 Prozent sind für „eher ja“. Zusammen ergeben diese Werte 56 Prozent. Aus der Partei selbst hieß es noch am Mittwoch, dafür sei „die SPÖ nicht zu haben“.

Befragt wurden 500 Personen, die Schwankungsbreite liegt bei +/- 3,5 Prozent.

Warnung von Kardinal Schönborn
Erst am Freitag hatte Christoph Schönborn vor der Sicherungshaft gewarnt. „In allen Diktaturen der Welt werden Menschen aus bloßem Misstrauen in Haft genommen“, teilte der Kardinal mit.

Vorstoß von Innenminister Kickl
Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hatte Mitte Februar die Sicherungshaft für Asylwerber zur Diskussion gebracht und seinen Vorschlag am Donnerstag verteidigt. „Ich halte die Sicherungshaft für notwendig“, unterstrich Kickl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederösterreichischen FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl.

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