Mi, 20. März 2019
14.02.2019 18:56

Kärntner Nudelfirma

Strafe wegen Sanduhr auf der Nudelverpackung

Eine Strafverfügung für die Finkensteiner Nudelfabrik sorgt derzeit für ärgerliche und humorvolle Kommentare auf Facebook: Die Firma muss Strafe zahlen, weil auf der Verpackung zwar die Garzeit angeführt wird, nicht aber, dass die Nudeln gekocht werden müssen. Außerdem wurde unerlaubterweise erwähnt, wie viele Eier verwendet werden. Erlaubt ist nämlich nur die Prozentangabe.

Fahrräder in den USA müssen mit einer Warnung versehen werden: „Wird beim Bergabfahren schneller!“ Anlass waren schwere Unfälle. Anscheinend steuern auch wir jetzt auf amerikanische Verhältnisse zu.

Prüfer in Vorarlberg und Osttirol entdeckten nämlich eine „ungenaue“ Kennzeichnung der Garmethode von Finkensteiner Nudeln: Eine Eieruhr mit dem Zusatz „6-8 Minuten“ ist der Bürokratie zuwenig. Es fehlt der Hinweis, dass die Nudeln „gekocht“ werden müssen.„ Firmenchefin Katharina Gregori: “Das sollte für den normalen Menschenverstand klar sein, oder?„

Andererseits ist die Angabe, wieviele Eier verwendet werden, verboten. Gregori: “Wir hätten uns mit der Prozentangabe begnügen müssen. Darunter kann man sich aber nichts vorstellen.„

Die Prozentangabe verschleiert außerdem, dass manche Produzenten Eipulver statt frisch aufgeschlagene Eier verwenden.

700 Euro muss die Firma berappen. Die Chefin: „Es ist Vorschrift, also zahlen wir. Ich weiß auch, dass wir eine Holschuld haben. Wir müssen uns pausenlos nach neuen Vorschriften erkundigen. Manchmal weiß nicht einmal die Behörde, was los ist. Das gehört geändert.“

Serina Babka
Serina Babka

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