Di, 16. Juli 2019
30.01.2019 12:15

Saalfelden kämpft

Tote Hose im Zentrum: Leere Bars und Gasthäuser

Für 17.000 Einwohner ist Salzburgs drittgrößte Stadt Saalfelden im Kern recht verschlafen: Auch die Gastronomie schwächelt. Der Liendlwirt mitten im Zentrum steht seit Monaten leer. Bars verschwinden. Froh sind Nachtschwärmer, dass das „Tatort“ jetzt doch übernommen wurde. Die Politik kämpft um mehr Leben.

Mit Christian Orth verabschiedet sich fast schon eine Legende aus dem Nachtleben in Saalfelden: „35 Jahre sind genug“, lacht er, selbst froh, dass die kultige Bar „Tatort“ gleich neben dem Rathaus jetzt doch neu übernommen wird. Der Betrieb soll fast nahtlos weitergehen. Zu ist die Cocktailbar „Oceans“. Bei zwei weiteren Lokalen zitterte Saalfelden auch schon. Und es fehlt nicht nur am Nachtleben. Auch die Wirtshaus-Szene ist ausgedünnt. Der Liendlwirt – ein Traditionsbetrieb im Zentrum – ist nach einem tragischen Todesfall seit Monaten zu. Das Haus soll verkauft werden.

Die Stadt braucht mutige Gastronomen
„Wir brauchen mutige Gastronomen“, will SP-Bürgermeister Erich Rohrmoser motivieren. Auch ein Masterplan wurde für Saalfelden entwickelt. Der Obere Kirchplatz wurde zur Begegnungszone. Eine Fehlinvestition, sagen Kritiker. Rohrmoser: „Die Stadtgemeinde schaut auf das Umfeld, die Immobilienbesitzer auf einen annehmbaren Preis und dann braucht es noch Unternehmer, die investieren.“ Dieses Zusammenspiel habe aber Schwächen, gesteht er ein.

VP-Bürgermeisterkandidat Thomas Haslinger: „Es rührt sich einfach nichts. Man muss den Masterplan richtig in die Hand nehmen.“

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann

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