29.01.2019 13:07 |

Netanyahu „geschockt“

Israelische Synagoge verwüstet, Torarolle zerstört

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tagen ist es in Israel zu einem Angriff auf eine Synagoge gekommen. Unbekannte brachen in der Nacht auf Dienstag in das jüdische Gebetshaus im Jerusalemer Viertel Kiriat Jovel ein und zerstörten laut Medienberichten zahlreiche Gebetsbücher und eine Tora-Rolle. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu verurteilte den Angriff. „Ich bin geschockt von der Schändung der Synagoge im Viertel Kiriat Jovel in Jerusalem“, schrieb er auf Twitter.

Das Viertel befindet sich im Südwesten der für Juden, Christen und Muslime heiligen Stadt. Bereits vor wenigen Tagen waren Unbekannte in eine Synagoge in der israelischen Küstenstadt Netanya eingebrochen. Laut „Jerusalem Post“ verbrannten sie Gebetsbücher und hinterließen ein Graffito mit den Worten „Heil Satan“. Es sei bereits das zweite Mal in einem Monat gewesen, dass die Synagoge geschändet worden sei.

Anschläge auch auf Moscheen und Kirchen
In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Anschlägen auf Moscheen im Westjordanland sowie im Norden Israels gekommen. Auch Kirchen wurden geschändet. Die Dormitio-Abtei am Rande der Jerusalemer Altstadt war mehrfach Ziel christenfeindlicher Schmierereien. 2014 gab es einen Brandanschlag auf die Einrichtung.

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