Angelobung der Ärzte

Ausweg aus der Krise um Totenbeschau in Kärnten

Kärnten
25.01.2019 17:57
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka
Weil sie dabei zu wenig verdienen, sind Kärntner Ärzte zurückhaltend, wenn es um die Totenbeschau geht. Fazit: Nach einem Todesfall dauert es Stunden, bis ein Arzt kommt. Ein möglicher Ausweg neben höheren Entschädigungen: In den Gemeinden soll jeder Arzt angelobt werden; wie es in Velden der Fall ist.

Weil es immer wieder Probleme gab, einen Arzt zu finden, der Zeit für die Totenbeschau fand, hat Bürgermeister Ferdinand Vouk gehandelt: „Ich habe alle Ärzte in der Gemeinde als Totenbeschauer angelobt. So ist diese Aufgabe besser verteilt, und wir haben kaum Probleme.“

Für den Landskroner Gordon Kelz, der das Problem vor langer Zeit aufgedeckt hat, und damit auch den Comedians von „Bist zu deppert“ Stoff geliefert hat, ist das nur eine der Lösungen: „Man muss den Ärzten einfach mehr geben. Gemeinden könnten auf ihren Anteil verzichten.“ Sämtliche Gemeinden zusammen würden dabei rund eine halbe Million Euro verlieren.

Andreas Steiner vom Gemeindebund: „Diese Gebührenverrechnung ist vom Land vorgeschrieben. Damit werden zum Beispiel die Kosten für die Abmeldung des Verstorbenen, die Ausstellung des Totenscheins, der Unterhalt der Aufbahrungshallen und anderes gedeckt.“

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