25.01.2019 06:36 |

Infotag geplant

Kärnten will Plastik den Kampf ansagen

Ob Ozeane, Flüsse oder Wälder – die gesamte Welt ist voll mit Plastikmüll. In Kärnten will man daher noch stärker auf das Problem aufmerksam machen. Der Villacher Nationalrat Peter Weidinger startet nun gemeinsam mit Vertretern von Land, Landwirtschaftskammer sowie Marktreferenten eine Suche nach nachhaltigen Alternativen.

Plastikmüll ist ein Problem, das uns alle betrifft. Am Villacher Wochenmarkt setzt man ein erstes Zeichen gegen den Plastikmüll. Dort werden, wie berichtet, Bioverpackungen aus Maisstärke sowie Baumwolle verwendet, die bei uns in Kärnten hergestellt werden. „Die Alternativen werden von den Kunden sehr gut angenommen“, bestätigt Nationalrat Peter Weidinger.

Ganz Kärnten möchte gegen den Müll ankämpfen
Mittlerweile möchte das ganze Land gegen den Kunststoffmüll ankämpfen. Bei einem Treffen am Donnerstag wurden bereits einige Alternativen vorgeschlagen – wie Papier, abbaubares Material aus Weizenkleie oder Jutesackerln.

Problematisch wird es jedoch bei Frischwaren
Problematisch wird es jedoch bei Frischwaren wie Fleisch, Fisch sowie Molkereiprodukten. Roswitha Plösch von der Landwirtschaftskammer Kärnten: „Vor allem bei diesen Lebensmitteln müssen wir uns Gedanken machen, wie hier bestmöglich auf die Plastikverpackungen verzichtet werden kann.“

Land sucht nach heimische Produzenten und plant Infotag
Ein erster Ansatz sei vor allem die Suche nach heimischen Produzenten, die nachhaltigen und umweltschonenden Plastikersatz anbieten. Auch ein Infotag, wo Unternehmen ihre Lösungen vorstellen können, sei geplant. „Die Käufer sollen sich dort bestens über die verschiedenen Varianten informieren können sowie erfahren, aus welchen Materialien die Verpackung besteht“, ergänzt Weidinger.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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