
Am kommenden Mittwoch startet die Stadt-SPÖ in der TriBühne Lehen offiziell in den Wahlkampf. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner war eingeladen, bleibt aber lieber in Wien. Auch sonst kommt kein Promi.
NEOS-Frontfrau Beate Meinl-Reisinger ist heute in Salzburg. Der Kanzler war am Dienstag schon im Flachgau, morgen eröffnet Sebastian Kurz mit der Salzburger ÖVP-Spitze in St. Johann den Wahlkampf. Innenminister Herbert Kickl unterstützt die Salzburger FPÖ, weil Heinz-Christian Strache gerade im Papa-Monat ist. Die Grünen holen sich die bayerische Grünen-Chefin Katharina Schulze als Wahlhelferin.
Einzig die SPÖ verzichtet auf prominente Unterstützung. „Der Parlamentsfahrplan lässt es nicht zu, dass Pamela Rendi-Wagner zum Wahlauftakt kommt“, sagt SPÖ-Landeschef Walter Steidl. Mit der Kritik der Salzburger Genossen an der Fundamentalopposition der Bundespartei hat das natürlich nichts zu tun. Im Parlament geht’s schließlich um... Ja, worum eigentlich? Die Gender-Problematik im Landwirtschaftsministerium und ein Bericht zur Wasserwirtschaft sind ganz heiße Themen.
Rendi-Wagner soll aber bis zum 10. März einmal einen ganzen Tag nach Salzburg kommen, teilt Steidl mit. Bislang kennt man sie ja in Salzburgs SPÖ noch gar nicht persönlich, wie AK-Präsident Peter Eder kürzlich meinte.
Am 1. und 2. Februar haben Tennisfans in der Salzburgarena die Möglichkeit, Jürgen Melzer, Dennis Novak & Co. beim Davis Cup gegen Chile anzufeuern. Dominic Thiem sagte leider aus gesundheitlichen Gründen ab. Heute gibt der Sportausschuss der Stadt 40.000 Euro Subvention frei. Der Bund zahlt 70.000, das Land 100.000 Euro.
Von diesen Beträgen können andere Sportverbände nur träumen. Anfang März kommen 1600 Sportler aus 88 Ländern zum größten Karate-Turnier des Landes. Die Stadt zahlt dafür 10.000 Euro, das Land 25.000 Euro, der Bund nichts.








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