24.01.2019 06:00 |

FPÖ und Gerecht:

Spott und Häme für die Personalrochaden bei der VP

Die jüngsten Turbulenzen bei den Innsbrucker Schwarzen kommentieren die Mitwerber mit einer gehörigen Portion Sarkasmus.

Frauen haben wieder einmal einen schweren Stand in der ÖVP. Nicht der altgediente AAB-Funktionär Andreas Wanker musste gehen, nein, es war Birgit Winkel, die erst vergangenes Jahr neu in den Gemeinderat gekommen und Klubobmann-Stv. geworden ist. Damit ist GR Mariella Lutz nun die einzige Frau im ÖVP-Gemeinderatsklub.

Für Winkel rückt - wie berichtet - Bauernbündler Christoph Appler nach, neuer Klubobmann anstelle von Johannes Anzengruber. Ob der bei seiner Degradierung zum Stellvertreter mitmacht oder nicht, ist noch nicht entschieden. Es laufen Gespräche, sagt Stadtparteichef Franz Gruber dazu.

Gespräche soll es auch mit Wanker geben. Sein Rückzug würde den Weg frei machen für eine Rückkehr von Ex-GR Daria Sprenger.

„Höttinger Nudl-Kompromiss“
Die Turbulenzen bei der ÖVP sind natürlich gefundenes Fressen für die anderen Fraktionen, die erste Reihe fußfrei dem Treiben zuschauen. „Das Team Gerechtes Innsbruck gratuliert der Innsbrucker Stadt-ÖVP zum historischen Höttinger Nudl-Kompromiss“, spottete etwa GR Gerald Depaoli: „Sesselkleber Franz Gruber klebt auf seinem Versorgungsposten, Ersatzgemeinderat Christoph Appler erhält endlich seine Wunschposten, und Klubobmann Johannes Anzengruber mutiert binnen kürzester Zeit zum Restposten, und das nur, weil eine dem Volke unbekannte Gemeinderätin sich auf unbestimmte Zeit beurlauben lässt!“

Damit hätten sich die Protagonisten eine Schlagzeile in der Faschingszeitung „Höttinger Nudl“ redlich verdient, ätzt Depaoli.

„ÖVP wird zunehmend in der Versenkung verschwinden“
Erbärmliches Schauspiel, Phyrrussieg der ÖVP-Verlierertruppe um Gruber und Wanker: So lautet die Einschätzung vom freiheitlichen Klubobmann Markus Lassenberger. Von einer Runderneuerung der Schwarzenkönne keine Rede sein, „die Wahlverlierer haben lediglich einen Sieg auf Zeit errungen“. Die ÖVP werde zunehmend in der Versenkung verschwinden, „denn der Arbeitnehmerflügel hat keine jungen Mitglieder. Der Wirtschaftsbund hat da deutlich mehr Potenzial.“

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