Vergeblich hoffte der Wintersportort Schladming auf den Zuschlag für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2009: Die Vergabe, die in der Nacht auf Freitag in Miami über die Bühne ging brachte aber dem französischen Wintersportort Val d'Isere das Sport-Großergeignis.
Die Entscheidung fiel im zweiten Wahlgang: Imersten Durchgang und zweiten Durchgang kam der österreichischeKandidat auf Platz 2. Mit nur zwei Stimmen schied das deutscheGarmisch schon in der ersten Runde raus. Val d'Isère gewanndas Rennen in der zweiten Runde mit einer absoluten Mehrheit von8 Stimmen, Schladmig bekam nur mehr halb so viel. Vail kam aufnur 3 Nennungen.
Nachdem die Schladminger vergangene Woche in Grazihre Vorstellungen der Ausrichtung der alpinen Ski-WM 2009 derösterreichischen Öffentlichkeit präsentiert hatten,flog eine sechsköpfige Delegation unter der Leitung von Ski-LegendeCharly Kahr jetzt nach Florida. Leider bringen sie nicht die Ausführungder WM 2009 nach Hause.
Harte Konkurrenz Die Konkurrenz der Steirer war hart: Vail (USA),Val d'Isere (FRA) und Garmisch (GER) bewarben sich als Austragungsorte.Charly Kahr & Co. setzten auf "steirische Herzlichkeit" undauf kurze Entfernungen zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.
Österreich hatte schon die WM 2001 Gegen Schladming sprach vor allem, dass bereits 2001die Weltmeisterschaften an Österreich (St. Anton) gingen.Frankreich musste sich seit 1962 damit gedulden.
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