Notwehr?

Kirtags-Schlägerei endete vor Gericht

Burgenland
10.01.2019 12:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Viel Alkohol dürfte auf dem Marzer Kirtag im vergangenen Jahr geflossen sein. Kurz darauf flogen zwischen zwei Besuchern unschöne Worte, danach die Fäuste. Am Ende blieb einer der Männer verletzt zurück. Darüber, was geschehen ist, gibt es verschiedene Versionen. In Eisenstadt vor Gericht fand jetzt der Showdown statt.

Vom Opfer bedroht, verfolgt und in den Schwitzkasten genommen worden sei er, schilderte der Angeklagte vor Gericht in Eisenstadt. Er habe daher aus reiner Notwehr zugeschlagen und den Mann verletzt. Ein Freund des Beschuldigten bestätigte diese Version. Der Verletzte habe den späteren Täter zuvor zudem auch noch massiv beschimpft. Ganz anders dagegen die Aussagen des Attackierten. Er erklärte, dass er vom Angeklagten und seinen Freunden gegen eine Hauswand gedrückt und geschlagen worden sei.

Keine leichte Aufgabe für die Richterin, die sich in umfangreichen Zeugenbefragungen an die tatsächlichen Geschehnisse heranzutasten versuchte. Am Ende schenkte sie der Behauptung der Notwehr keinen Glauben. Das Urteil: fünf Monate auf Bewährung.

Kronen Zeitung

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