13.12.2021 14:35 |

Meteor-Schauer

Geminiden sorgen wieder für Sternschnuppen

In der Nacht auf Dienstag erreicht einer der ergiebigsten Meteorschauer des Jahres - die Geminiden - seinen diesjährigen Höhepunkt. Abseits vom störenden Licht größerer Siedlungen erwarten die Experten zwischen 22 und 6 Uhr mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde, mit einem Spitzenwert von fast 150 gegen 2 Uhr früh. Aber auch in den Nächten danach kann man - klarer Himmel vorausgesetzt - noch Meteoroiden verglühen sehen.

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Die Geminiden treten alljährlich zwischen dem 4. und 17. Dezember auf, ihre größte Aktivität entfalten sie heuer in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember. Bis zu rund 150 Meteore, die vor allem in Richtung Osten für wenige Sekunden aufleuchten, werden dann pro Stunde über den nächtlichen Himmel flitzen. 

Erdnaher Asteroid Phaeton als Verursacher
Verursacht wird der Meteorschauer der Geminiden vom erdnahen Asteroiden (3200) Phaethon , einem dereinst stattlichen Kometen mit einer Eis- und Staubhülle. Diese Außenschichten, die für die teils eindrucksvollen Erscheinungen von Kometen verantwortlich zeichnen, sind aber längst verloren gegangen. Übrig geblieben ist der feste Kern des Phaethon, der nach wie vor seine Bahn um die Sonne zieht.

Winzige Partikel als Meteore zu sehen
Jedes Mal, wenn die Erde auf ihrer Bahn Phaethons Trümmerspur kreuzt, geraten kleine und kleinste Partikel (sogenannte Meteoroiden) in die Erdatmosphäre, verglühen dort durch die Reibung und sind als Sternschnuppen (Meteore) zu sehen. Die Geminiden zählen zu den spektakulärsten Meteorschauern des Jahres. 

An einem dunklen Beobachtungsort sind - wolkenfreier Himmel vorausgesetzt - die Chancen auf viele Sternschnuppen-Sichtungen besonders günstig. Die Zwillinge (lateinisch: gemini) mit ihren hellen Hauptsternen Castor und Pollux standen übrigens Pate bei der Namensgebung für den Geminiden-Schwarm, weil die Sternschnuppen aus genau dieser Richtung zu fallen scheinen.

Heuer bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde
Die Aktivität der Geminiden hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich erhöht, heuer werden es Experten zufolge rund 150 sein. Die Geminiden sind besonders eindrucksvoll, weil sie viele helle, typischerweise gelblich-weiß leuchtende Meteore hervorbringen und sich im Gegensatz zu anderen Meteoren auch recht gut in den Abendstunden beobachten lassen.

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