Mi, 23. Jänner 2019

Kunasek auf Besuch

11.12.2018 14:55

Unsere UN-Soldaten halten im Libanon die Stellung

Da sich die Lage im Libanon seit dem Aufspüren unterirdischer Tunnel der Hisbollah Richtung Israel im Einsatzgebiet der österreichischen UN-Soldaten zugespitzt hat, stattete Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) unseren 182 rot-weiß-roten Friedenssoldaten einen vorweihnachtlichen Besuch ab.

Begleitet von Bodyguards und Spezialjeeps zum Neutralisieren von Sprengfallen entlang der Route braust der Blaulicht-Konvoi des Ministers von Beirut Richtung Naqoura. Wo im Camp 182 Österreicher die Transport- und Logistikeinheit der internationalen, 10.500 Mann starken UNIFIL-Truppe stellen.

„Nachdem drei Tunnel entdeckt wurden, die von unserem Einsatzgebiet über die Grenze führen, hat Israel die UN-Einheiten gebeten, die Zerstörung der Tunneleingänge durch die libanesische Armee zu überwachen“, fasst Kommandant Gernot Gierlinger die brandaktuelle Situation zusammen. Derzeit gilt Bedrohungslage Gelb, das heißt, dass die Soldaten nur mit Pistole am Mann und mit Sturmgewehr und Splitterschutzweste im Wagen zu viert das Camp verlassen dürfen.

„Sind hier kein direktes Anschlagsziel“
„Die Situation gleicht einer Kugel, die sehr stabil auf einer Nadel oben liegt. Es darf halt nur niemand wackeln“, bringt der Salzburger die Lage bildlich auf den Punkt. Seine Entwarnung: „Wir sind hier kein direktes Anschlagsziel wie etwa in Afghanistan.“ Seit sieben Jahren ist Österreich eines von 43 Ländern, die gemäß einem UNO-Auftrag für den Frieden in der Region sorgen.

Kunasek-Lob für Truppe: „Großartige Arbeit“
„Für Österreich ist es von enormer Bedeutung, wenn unsere Soldaten als anerkannte Truppe mit ihrer großartigen Arbeit im Einsatzraum für Ruhe sorgen. Denn das sorgt in weiterer Folge auch für Stabilität in Europa und somit ebenso in Österreich. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, auch dort zu sein, wo es notwendig ist, und nicht nur in der Heimat für Sicherheit zu sorgen“, dankte Verteidigungsminister Kunasek den rot-weiß-roten Militärs.

„Krone“-Redakteur Christoph Matzl aus dem Libanon

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Vertragsstreit
FIFA: Transfersperre für den SKN St. Pölten!
Fußball National
Hoffnung lebt
Suche nach Sala geht weiter - Rettung auf Floß?
Fußball International
Ehefrau (32) getötet
Die dunkle Vorgeschichte zur Parkplatz-Bluttat
Niederösterreich
Alarm 50 Min. nach Tat
Das steckt hinter der Esterhazy-„Entführung“
Burgenland
Nach Flugzeug-Unglück
Salas Vater unter Tränen: „Ich warte verzweifelt“
Fußball International
„Erbärmlicher Mensch“
Flieger-Selfie: Ronaldo erntet Shitstorm im Netz
Fußball International
Im Urlaub beachten
Die 15 tödlichsten Strände der Welt
Reisen & Urlaub
Smartphone-Flaggschiff
Honor View 20 kommt mit Selfie-Loch statt Kerbe
Elektronik
Nach Dschungelcamp:
Sibylle Rauch braucht psychologische Betreung
Video Stars & Society

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.