Mo, 19. November 2018

Neue Hiobsbotschaft

09.11.2018 11:58

Waagner-Biro-Insolvenz: Weitere 40 Jobs weg

Nachdem bereits Ende Oktober mehr als 100 Mitarbeiter des Wiener Stahlbaukonzerns Waagner-Biro erfahren hatten, dass sie ihre Arbeitsplätze verlieren werden, erreichte die Belegschaft am Freitag eine neue Hiobsbotschaft: Bei dem traditionsreichen Anlagenbauer gibt es eine weitere Pleite, denn auch die Brückenbau-Sparte hat ein Insolvenzverfahren beantragt. 40 Beschäftige wurden zur Kündigung angemeldet.

Nach Angaben der Insolvenzverwalterin der Waagner-Biro AG, Romana Weber-Wilfert, ist der Verkauf der Waagner-Biro Bridge Systems AG, die „nicht überschuldet, aber zahlungsunfähig“ ist, diese Woche in die Wege geleitet worden. Mit mehreren Übernahmeinteressenten liefen bereits Gespräche. Sie müssen nun recht bald ihre Angebote einreichen. Bis 7. Dezember sammelt die Insolvenzverwalterin verbindliche Angebote für den Brückenbau ein.

Vor dem Verkauf muss noch saniert werden
Um den beabsichtigten Verkauf gesichert durchführen zu können, hat die Waagner-Biro Bridge Systems AG ein Sanierungsverfahren angemeldet, das am Freitag eröffnet wurde. Zum Masseverwalter wurde der Wiener Rechtsanwalt Matthias Schmidt bestellt. Ansprüche der betroffenen Mitarbeiter seien über den Insolvenzentgeltfonds gesichert. Betroffen sind außerdem 125 Gläubiger, davon 89 inländische. Sie können bis 5. Dezember ihre Forderungen anmelden. Es wird eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.

Weitere Waagner-Biro-Tochter seit Ende Oktober insolvent
Bereits am 31. Oktober hat Waagner-Biro beim Handelsgericht Wien einen Insolvenzantrag gestellt. Nachdem es zunächst noch geheißen hatte, dass das Waagner-Biro-Tochterunternehmen SBE fortgeführt wird, wurde diese Meldung nur wenige Stunden später korrigiert. 107 Jobs in Wien sind - sieben Wochen vor Weihnachten - verloren gegangen.

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