Fr, 16. November 2018

Absperrung überwunden

26.10.2018 10:38

Gewaltsamer Sturm auf EU-Grenze vor Kroatien

Die Situation an der bosnisch-kroatischen Grenze eskaliert weiter - diese Woche haben Hunderte Flüchtlinge in Velika Kladusa versucht, die Hürde in die Europäische Union mit Gewalt zu überwinden. Die bosnische Polizei berichtete von Rangeleien, die sich während des Zusammenstoßes ereignet hatten. Tausende Asylwerber harren seit Monaten an der Grenze aus - sie hoffen, auf irgendeine Art und Weise in die EU zu gelangen.

Je näher der Winter rückt, desto dramatischer wird die Lage für die Flüchtlinge, die auf der Balkan-Südroute über Bosnien in Richtung Westen gelangen wollten und nun an der Grenze zu Kroatien festsitzen - krone.at berichtete

Migranten durchbrachen Polizeiabsperrung
Mitte der Woche kam es zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Migranten und der Polizei. Am Mittwoch durchbrachen Hunderte Flüchtlinge eine Polizeiabsperrung
vor dem Grenzübergang Velika Kladusa-Maljevac. Der Exekutive gelang es, die etwa 150 bis 200 Flüchtlinge aufzuhalten. Dabei soll es viele Verletzte gegeben haben - daruner auch ein Kind. Der Grenzübergang wurde für den gesamten Verkehr gesperrt. Schon einen Tag zuvor stürmten rund 400 Personen die Grenze und forderten die Behörden auf, sie in die EU zu lassen.

Nach dem vergeblichen Versuch, in die Europäische Union zu gelangen, harrten zahlreiche Flüchtlinge schließlich vor dem Grenzübergang aus - sie übernachteten am Rande einer Straße in Zelten oder sogar unter freiem Himmel. Auch Frauen und Kinder sollen sich unter ihnen befunden haben.

Dramatische Lage spitzt sich weiter zu
Seit Monaten gelangen täglich Flüchtlinge - teilweise zu Fuß - über Bosnien-Herzegowina zur kroatischen Grenze. Die Behörden sind überfordert, auch weil der Winter im Anmarsch ist und die Flüchtlingszentren überfüllt sind - krone.at berichtete. Es wird befürchtet, dass man dort auf die kalte Jahreszeit noch nicht vorbereitet sei. Die Zustände in den Lagern seien menschenunwürdig. Auch die Bevölkerung ist aufgrund des Flüchtlingsansturms verängstigt. Es soll Geschäftsplünderungen und Belästigungen durch Migranten gegeben haben.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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