23.10.2018 11:26 |

Suchaktion

Bergsteiger auf Ankogelgruppe vermisst

Während zwei in Not geratene ungarische Alpinisten noch in der Nacht auf Dienstag von der Bergrettung auf der Ankogelgruppe geborgen werden konnten, wird derzeit fieberhaft nach einem weiteren Abgängigen Bergsteiger gesucht.

Am Montag um 20.55 Uhr setzte ein bisher namentlich nicht bekannter deutschsprechender Bergsteiger telefonisch an die LAWZ Kärnten einen Notruf ab, wonach sich bei ihm ein Ungar im Winterraum der Giesener Hütte befinden soll und er ihm mitgeteilt habe, dass dessen Bergkameraden von der Bergtour auf die Hochalmspitze noch nicht zurückgekehrt seien“, so ein Polizist: „Von der Er gab an, dass er von der Hütte aus Lichtzeichen im Bereich des Gipfels wahrzunehmen.“

Die Bergrettungsortsstelle Lieser-Maltatal wurde von der LAWZ verständigt und setzte sich ins Einsatzgebiet ab. Der FLIR Hubschrauber der Flugpolizei Salzburg flog ins Einsatzgebiet und stellte um 22.12 Uhr fest, dass sich östlich der Hochalmspitze am Grat insgesamt 3 Bergsteiger befinden, diese jedoch keine offensichtlichen Notsignale absetzen.

Es wird jedoch vermutet, dass die Bergsteiger am Grat den Abstieg in Richtung Giesener Hütte nicht finden. Die Bergrettung Lieser-Maltatal war mit 8 Einsatzkräften von der Giesener Hütte über den Rudolstädter Weg (Normalweg) in Richtung der Bergsteiger aufgestiegen und führt die Bergung am Landweg durch.

Aufruf der Polizei:
Die beiden ungarischen Staatsbürger konnten noch in den Nachtstunden am Landweg geborgen werden. Die dritte bis dato unbekannte männliche Person, die nicht zu den beiden ungarischen Staatsbürgern gehört, möge sich bitte bei der Polizeiinspektion Gmünd oder bei jeder anderen Polizeiinspektion melden. Der unbekannte Bergsteiger war am Montag gegen 21 Uhr im Bereich der Hochalmspitze Richtung Steinerne Mandl unterwegs.

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