Sa, 20. Oktober 2018

Eggenberg denkt um

09.10.2018 15:00

Brauerei lässt die Gerste nun im Winter wachsen

Die Flaschen-Abfüll-Anlage wurde bereits erneuert, nun ist in einem Teil der Produktion der Boden dran, ehe die Fass-Abfüllung übersiedelt. Stillstand? Das Wort kennt Hubert Stöhr nicht. Der Chef der Brauerei Schloss Eggenberg treibt die Entwicklung voran, denkt wegen Ernte-Ausfällen nun auch bei der Gerste um.

Im Sommer 2018 gab’s kaum Grund zum Jammern. Die langen Hitzeperioden sorgten für eine hohe Nachfrage nach Bier, der Trend, verstärkt zu regionalen Produkten zu greifen, spielt auch der Brauerei Schloss Eggenberg in die Hände.

“Ernte leidet unter der Hitze“
Weniger gut ist die Dauer-Hitze aber für die Lieferanten der Vorchdorfer. Vor allem hing bei jenen Bauern, die Sommergerste anbauen, der Haussegen schief. „Sommergerste wird für die Landwirte immer uninteressanter, die Ernte leidet unter der Hitze“, weiß Hubert Stöhr. Die Privat-Brauerei aus dem Traunviertel musste wie andere die Ausfälle mit Zukäufen abdecken, Stöhr kaufte Gerste aus Frankreich ein.

Schon im Vorjahr ersten Schritt gewagt
Die Brauerei Eggenberg hat sich aber nach Alternativen umgeschaut und gemeinsam mit der Saatbau Linz schon vor einem Jahr den Schritt überlegt, neue Züchtungen für die Winterbraugerste zu probieren. „Will man österreichische Rohstoffe haben, muss man sich absichern“, sagt Stöhr, der für die kommende Saison derzeit noch mehr Winterbrau-Gerste anbauen lässt.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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