29.09.2018 12:17 |

Faustschläge, Tritte

Drei Frauen an Haltestelle attackiert und verletzt

Brutale Szenen haben sich am Freitagabend im Wiener Bezirk Alsergrund abgespielt: Ein 41 Jahre alter Syrer attackierte zunächst an einer Straßenbahnhaltestelle drei Frauen im Alter von 65, 67 und 75 Jahren und verletzte sie teils schwer, ehe er wenig später in einer Straße zu randalieren begann und Scheiben einschlug. In der Fluchtgasse setzte die Polizei dem aggressiven Treiben des Verdächtigen eine Ende, nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Tobende überwältigt werden.

Zunächst hatte der 41-Jährige offenbar in der Währinger Straße zu wüten begonnen. An einer Haltestelle ging er plötzlich mit Fäusten auf drei Frauen los und schlug auf sie ein. Die Opfer gingen allesamt zu Boden, erlitten auch noch Fußtritte und zogen sich teils schwere Verletzungen zu. Die Polizei berichtete etwa von Gehirnerschütterungen sowie Prellungen und Hämatomen. Danach suchte der Angreifer das Weite, um in der Pichlergasse offenbar erneut auszurasten. So schlug er in der Straße mehrere Glasscheiben ein und zog sich dabei ebenfalls schwere Verletzungen zu, so die Exekutive.

Das jedoch hinderte den Verdächtigen nicht, in der Fluchtgasse weiter zu toben. Als er dort mehrere Passanten erneut mit Fäusten bedrohte, wurde schlussendlich bei der Polizei Alarm geschlagen. Nur wenig später trafen bereits Beamte an Ort und Stelle ein. Doch auch auf die Uniformierten ging der mutmaßliche Täter los, wollte sie attackieren und schrie dabei lautstark in arabischer Sprache.

Polizei von Schaulustigen behindert
Der Einsatz blieb daher nicht lange unbemerkt: Der Tobende sowie das Erscheinen der Beamten „erregten großes Aufsehen, wobei mehrere filmende und fotografierende Schaulustige vom Einsatzort weggewiesen werden mussten“, wie die Landespolizeidirektion berichtete. Mit Verstärkung gelang es der Polizei schlussendlich unter der Zuhilfenahme von Pfefferspray, den Verdächtigen zu überwältigen und festzunehmen. Aufgrund seiner Verletzungen musste der Syrer zunächst stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Er wird nun durchgehend überwacht, so die Polizei.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt die Überstellung in die Untersuchungshaft, hieß es weiter. Auf den 41-Jährigen kommen Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Sachbeschädigung zu.

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