Urteil aus Umfrage:

ÖVP-Politiker Strugls Wechsel in Verbund ist o.k.

Was denken die Oberösterreicher über den Umstieg des ÖVP-Landespolitikers Michael Strugl in den Stromkonzern Verbund? Zwei Fragen hat das Linzer IMAS-Institut für die „OÖ-Krone“ dazu gestellt, die meisten finden den Wechsel „o.k.“.

LH Thomas Stelzer bedauert Strugls Abgang und zaubert zugleich Thermenmanager Markus Achleitner als Nachfolger aus dem Hut, so weit die in der Karikatur zusammengefasste Lage, die mit dem Budgetlandtag im Dezember Realität werden wird.

Großes Verständnis für Neuorientierung
Was halten die Oberösterreicher vom Umstieg des ÖVP-Politikers in die teilprivate Wirtschaft (51 Prozent des Verbunds gehören der Republik)? „Sie haben großes Verständnis für diese berufliche Neuorientierung“, fasst IMAS-Chefforscher Paul Eiselsberg die Antworten zusammen: 62 Prozent können diesen Schritt nachvollziehen, 15 Prozent nicht. Übrigens haben nur 9 Prozent noch nichts davon gehört, 14 Prozent sind unschlüssig.

Kaum Verlust für Oberösterreich
Ist Strugls Rückzug ein Verlust für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich?, fragt IMAS auch. Hier werden die Antworten dem Politiker wohl nicht so gefallen: Nur 4 Prozent meinen, der Verlust sei „sehr groß“ und 19 Prozent sagen „einigermaßen groß“. Die Mehrheit bleibt aber unbesorgt: Für 36 Prozent ist’s ein „eher kleiner Verlust“ und 25% sagen gnadenlos: „Überhaupt kein Verlust“.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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