13.09.2018 07:06 |

Flucht vor Wespen

Bub (10) im Gesicht von Grillspieß durchbohrt

Wohl eine ganze Schar an Schutzengeln hat Xavier Cunningham bei sich gehabt. Der Zehnjährige aus dem US-Bundesstaat Missouri war beim Spielen mit seinen Freunden schwer verunglückt. Als die Kinder vor einem Wespenschwarm flohen, stürzte der Bub von einem Baumhaus mit dem Gesicht auf einen Grillspieß. Das Metall bohrte sich dabei knapp unterhalb des Auges in seine Wange und blieb stecken. Wie durch ein Wunder überlebte der Zehnjährige den schrecklichen Unfall.

Den Spieß hatten die Kinder gefunden und in den Boden gesteckt. Das Ende bohrte sich durch Xaviers gesamten Schädel, richtete wie durch ein Wunder keinen Schaden im Gehirn an, traf aber die Drosselvene. Aber auch da hatte der Bub Glück im Unglück: Der Spieß stieß zwar in die Vene, verschloss sie aber gleichzeitig durch sein Gewicht.

Gezackter Spieß mit Spezialwerkzeug entfernt
Das Team des Neurochirurgen Koji Ebersole an der Universitätsklinik von Kansas City stand dennoch vor einem Problem: „Wie den Spieß mit seinen gezackten Enden aus dem Kopf herausholen?“ Im Blitzverfahren wurde ein Spezialwerkzeug angefertigt. Dann konnten die Ärzte ihn per Hand in 15 Minuten herausziehen.

Nur ein Pflaster an Xaviers Nase erinnert noch an den riskanten Eingriff. Chirurg Ebersole: „Seine Überlebenschance stand lediglich bei eins zu einer Million.“

Kronen Zeitung und krone.at

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