Mo, 15. Oktober 2018

Anrainer stört Lärm

02.08.2018 11:05

Reges Treiben am Kühnsdorfer Bahnhof

Der Sturm „Yves“ zog eine Schneise der Verwüstung durch weite Teile Unterkärntens:   Hunderttausende Festmeter Schadholz, die in den Wäldern liegen, werden nun abtransportiert.   Wichtiger Knotenpunkt der Aktion ist der Kühnsdorfer Güterverladebahnhof, der dadurch einmal mehr seine Wichtigkeit unter Beweis stellt. Anrainer protestieren nun jedoch gegen den Lärm…

Seit Jahren steht eine Schließung des Güterbahnhofes Kühnsdorf im Raum. Wie mehrfach berichtet, plant die ÖBB-Tochter Rail Cargo bei Betriebsaufnahme der Koralmbahn (2024?) die Einstellung der Güterverladung, was wiederum den gesamten Wirtschaftsstandort vom Regionalverband Süd, dem 13 Gemeinden angehören, gefährden würde.

Derzeit wird der Bahnhof jedoch von regem Güterverkehr mehr als nur belebt - von der Früh bis in die Nacht bringen unzählige Frächter täglich Holz aus den von Föhnsturm „Yves“ zerstörten Wäldern   nach Kühnsdorf, um es dort auf die Schiene zu verladen. Während der Bahnhof dadurch einmal mehr seine Bedeutung für die Region unter Beweis stellt, stößt einigen Anrainern der Arbeitslärm, der oft bis spät in die Nacht andauert, sauer auf.

„Es gibt in diesem Bereich keine gewerberechtliche Einschränkung, daher ist alles rechtens“, so der Eberndorfer Amtsleiter Werner Schöpfer: „Wenn der Güterbahnhof bestehen bleibt, wird er natürlich mit einem entsprechenden Lärmschutz versehen.“ Das Logistikcenter IGP Jauntal, das sich für den Erhalt des Verladebahnhofes einsetzt, lud betroffene Anrainer daher auch zu einem Vermittlungsgespräch ein.  

Alex Schwab
Alex Schwab

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