So, 19. August 2018

Drama auf Mallorca

30.07.2018 11:37

Boot trennt Deutschem Arm ab, Freund verliert Bein

Blutiger Tauchunfall auf Mallorca: Ein Motorboot hat am vergangenen Freitag zwei Taucher aus Deutschland, 20 und 26 Jahre alt, in der Nähe des beliebten Strands von Es Trenc im Süden der Urlauberinsel schwer verletzt. Dem 26-Jährigen wurde der Arm an der Schulter komplett abgerissen, seinem jüngeren Freund musste im Spital das Bein amputiert werden. Die Männer hatte ihre Position an der Wasseroberfläche nicht markiert.

Die beiden Deutschen waren aktuellen Ermittlungen zufolge am vergangenen Freitag mit Tauchscootern rund 300 Meter vom Ufer des Es-Trenc-Strands unterwegs gewesen - außerhalb des Badebereichs und ohne ihre Position mit einer Boje zu kennzeichnen. Dann nahm das Unglück seinen Lauf.

Das herannahende Motorboot hörten die Taucher unter der Wasseroberfläche nicht und die Insassen des Gefährts übersahen die Deutschen, berichtete die „Mallorcazeitung“ auf ihrer Website. Als sich die Menschen an Bord des Motorboots dessen bewusst wurden, war es bereits zu spät: Das PS-starke Gefährt überfuhr die beiden Taucher, dem 26-Jährigen wurde dabei ein Arm abgetrennt.

Der Arm sei an der Schulter komplett abgerissen worden, schilderte das Blatt die blutigen Details zum Unfallhergang. Der 20 Jahre alte Tauchpartner des Mannes erlitt indes einen tiefen Riss im Bein. Die Besatzung des Motorboots alarmierte umgehend die Rettungskräfte, die den Mann mit der Beinverletzung unverzüglich bergen konnten. Nach seinem Freund mussten die Einsatzkräfte hingegen rund 15 Minuten suchen, bis sie ihn schließlich schwer verletzt im Wasser fanden.

Doch von dem abgetrennten Arm fehlte zunächst jede Spur. Bis in die Nacht hinein suchten Spezialisten nach dem Körperteil. Letztlich fanden Taucher der Guardia Civil den Arm Samstagmittag, ihn wieder anzunähen sei jedoch unmöglich, hieß es in dem Bericht. Damit nicht genug, waren die Beinverletzungen des 20-Jährigen so schwerwiegend, dass die Ärzte im Krankenhaus ihm das Bein abnehmen mussten. Der Mann liege weiter auf der Intensivstation, schwebt aber - ebenso wie sein 26-jähriger Tauchpartner - nicht mehr in Lebensgefahr.

Harald Dragan
Harald Dragan

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