Mo, 20. August 2018

Vielseitiges Wachstum

28.07.2018 15:00

Stiwa will nächstes Jahr 2000er-Marke knacken

Die Zahl der Mitarbeiter wuchs auf 1810; der Jahresumsatz wurde auf 255 Millionen Euro geschraubt; 45 Millionen Euro wurden in Oberösterreich investiert. Das alles steht auf der Visitenkarte der von Attnang-Puchheim aus agierenden Stiwa-Gruppe, die weiter wachsen wird.

„Wir haben volle Auftragsbücher für die nächsten zwei Jahre und darüber hinaus“, betont Raphael Sticht (50), der mit seinem Bruder Peter (52) die Stiwa-Gruppe führt, die in Oberösterreich neben der Zentrale in Attnang-Puchheim noch standorte in Gampern und Hagenberg hat.

Bis nächstes Jahr mehr als 2000 Mitarbeiter
Allein im letzten Geschäftsjahr wurden mehr als 260 neue Mitarbeiter an Bord geholt, bis Mitte des nächsten Jahres soll die 2000er-Marke bei den Beschäftigten geknackt werden. Auch in puncto Investitionen geht’s ungebremst weiter: Bis Herbst 2019 soll die neue Produktionshalle in Attnang-Puchheim fertig sein, die Erweiterung des Bürogebäudes wird bis Anfang 2020 abgeschlossen.

Mehrere Standbeine
Getriebekomponenten für den VW-Konzern und Bosch stellen die Hausruckviertler her, zudem bauen sie Maschinen, an denen später Medizinprodukte, Scharniere und etwa Benzin-Einspritzsysteme hergestellt werden. Auch die Software-Entwicklung ist zum wichtigen Standbein geworden.

Pendler aus St. Pölten und Amstetten
Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern setzt die Stiwa in Attnang-Puchheim auf seine Nähe zum Bahnhof. „In zwei Stunden ist man von hier aus in München, in zwei Stunden in Wien, Seen sind nicht weit und auch Skigebiete. Attnang ist das Zentrum der Welt“, so Peter Sticht. Sogar aus St. Pölten und Amstetten wird zur Stiwa in die Arbeit gependelt, erzählen die Chefs.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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