Mi, 19. Dezember 2018

Bernstein-Gründer:

27.07.2018 15:00

„3D-Druck-Hype empfand ich störend und bremsend“

„Exzellenz“ und „Pioniergeist“ ist auf den Bleistiften zu lesen, die mit von den Linzern ausgedruckten Kunststoffteilen zu einem Lampenschirm zusammengesetzt wurden, der im Eingangsbereich der Bernstein-Zentrale hängt. Das von Jakob Schmied geführte Unternehmen hat sich im Bereich des 3D-Drucks einen Namen gemacht.

Mit den Schienbeinschonern für Leicester-City-Fußballer Christian Fuchs sorgte Bernstein Innovation für Aufsehen. Längst hat sich das von Linz aus agierende Unternehmen als Spezialanbieter für 3D-Druck von Kunststoff-Serienteilen eta-bliert. „Wir haben eine Nische geschaffen“, sagt Jakob Schmied, der das Unternehmen führt, das er mit seinem Vater Klaus gegründet hat. „Mit Thermoplasten, also flexiblen Materialien, haben wir uns einen sehr, sehr guten Ruf erarbeitet“, so der 30-Jährige, „im Bereich Spezialmaterial wollen wir uns weiter vorwagen“.

Erst am Anfang
In der Automatisierung, in der Auto- und Luftfahrtbranche und im Sportbereich ist Bernstein gefragt. „Wie groß das Ganze wird, steht in den Sternen“, sagt Schmied. Der Teppich im Eingangsbereich, der Sternenbilder zeigt, unterstreicht seine Worte. „Das Firmament hat keine Grenzen“, sinniert er. So wie der 3D-Druck? Der Hype um die Innovation ist abgeflacht. „Den Hype empfand ich als störend und bremsend. Er hat der Glaubwürdigkeit der 3D-Dienstleister geschadet, weil vieles gezeigt wurde, das so gar nicht möglich ist“, sagt Schmied, „wir stehen ja erst am Anfang der Technologie“.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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