Mi, 17. Oktober 2018

Sanktionen angedroht

26.06.2018 18:30

USA fordern weltweiten Import-Stopp für Irans Öl

Die USA erhöhen nun offenbar den Druck auf jene Staaten, die nach dem Ausstieg der Amerikaner nach wie vor am Atomabkommen mit dem Iran festhalten wollen. Die Regierung stellte am Dienstag unmissverständlich klar, dass man ein Total-Embargo auf iranische Ölexporte durchsetzen möchte - und zwar weltweit. Gegen Staaten, die der US-Forderung nach einem Import-Stopp nicht Folge leisteten, würden Sanktionen verhängt, erklärte ein Vertreter des Außenministeriums in Washington. Das Total-Embargo soll ab 4. November gelten.

Die USA wollen nach ihrem Austritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran dem Land mit dieser Maßnahme die wichtigste Einnahmequelle nehmen. „Wir werden in etwa einer Woche mit unseren Partnern im Nahen Osten in Kontakt treten, um sicherzustellen, dass das weltweite Ölangebot nicht betroffen sein wird“, sagte der Beamte.

US-Wirtschaftsministerium: „Alle Staaten betroffen“
Die USA seien sich bewusst, dass dies bei den US-Verbündeten nicht nur auf Zustimmung stoßen werde, besonders bei Ölimporteuren. „Der Grund, warum sie es dennoch machen werden, ist ihre Beziehung zu uns“, hieß es. Grundsätzlich seien alle Länder betroffen, es stünden Gespräche unter anderem mit China, Indien und der Türkei bevor.

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai den einseitigen Rückzug seines Landes aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt und im Rahmen des Abkommens ausgesetzte Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik wieder eingesetzt. Trump hatte in den vergangenen Tagen von ersten Erfolgen der Politik gesprochen, die der Beamte des Außenministeriums als „Strategie des maximalen ökonomischen Drucks“ bezeichnete.

Video: US-Präsident Donald Trump gibt den Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen mit dem Iran bekannt

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