Do, 15. November 2018

Geringe Verluste

25.06.2018 12:02

12% der Bienenvölker überlebten Winter nicht

Gute Nachrichten kommen von Österreichs Imkern: Nach sehr hohen Verlusten von Bienenvölkern im Winter 2016/17 haben „nur“ rund zwölf Prozent der Völker den vergangenen Winter nicht überlebt. Rund 1400 Imkereien haben ihre Zahlen zu insgesamt etwa 28.400 eingewinterten Völkern Zoologen der Universität Graz zur Verfügung gestellt.

Das Institut für Zoologie der Uni Graz führt seit dem Winter 2007/08 eine österreichweite Erhebung der Winterverluste von Bienenvölkern durch. Die Sterberate schwanke stark über die Jahre und Regionen, so der Projektverantwortliche, Robert Brodschneider. So lag die Sterblichkeit im Winter 2016/17 noch bei vergleichsweise hohen 23 Prozent. Die niedrigsten Werte seit Erhebungsbeginn gab es im Winter 2015/16: Damals betrug die Verlustrate 8,1 Prozent.

Österreichweit gibt es rund 353.000 Bienenvölker. An der bundesländerweiten Erhebung haben 1391 Imkereien ihre Daten zur Verfügung gestellt. Erfasst wurden damit 28.373 Bienenvölker. Die höchste Verlustrate (14,5 Prozent) war von den 144 teilnehmenden Kärntner Imkereien zu verzeichnen. In ähnlicher Höhe (14,4 Prozent) lagen die Werte der 60 teilnehmenden Wiener Bienenzüchtern. In den weiteren Bundesländern pendelten die Verlustraten zwischen 12,3 (Niederösterreich) und 7,9 Prozent (Burgenland).

Die Untersuchung wird nach den Standards der internationalen Non-Profit-Vereinigung COLOSS (Prevention of Honey bee colony losses) durchgeführt. Sie werde im kommenden Winter fortgesetzt, hieß es von der Universität Graz.

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