Mo, 22. Oktober 2018

Taskforce will helfen

25.06.2018 06:01

200.000 Allergiker fürchten die Ragweed-Invasion!

Schock für Österreichs 200.000 Pollenallergiker! Denn die Blüte des besonders aggressiven Ragweed steht bevor. Und weil das trocken-heiße Wetter mit wenig Regen für die invasive Pflanzenart aus Amerika günstig war, wächst die Ambrosia - so ihr lateinisch-botanischer Name - heuer besonders stark!

Vor allem in Nordamerika wurzelt Ragweed besonders stark. Doch der „Bioinvasor“ - über internationale Handelswege eingeschleppt - hat längst den Sprung über den großen Teich geschafft. „Die Ambrosia, welche schwerste und sogar lebensbedrohliche Allergien und Asthmaanfälle verursachen kann, wächst bei uns vor allem an Straßenrändern und benutzt dieses als Sprungbrett“, so der Wiener Baumdoktor und Pflanzenexperte Manfred Saller.

„Vor allem in Ballungszentren droht empfindlichen Bewohnern Ungemach. Denn dort sind die Schleimhäute durch die Großstadtluft ohnehin gereizt“, weiß auch Thomas Szekeres, neben seiner Tätigkeit als Ärztekammerchef auch Experte für Medizinische und Chemische Labordiagnostik.

Konsequentes Mähen als wichtigste Waffe
Eine Taskforce der Universität für Bodenkultur in der Bundeshauptstadt - in ihr geben (unterstützt von der EU) heimische Unkrautforscher ebenso wie Ökologen ihr Bestes im Kampf gegen die bedrohliche Flora - versucht jetzt die heimischen Allergiker zu schützen. 
Wichtigste Waffe im Kampf und Appell an die Straßenmeistereien sowie an die Autobahngesellschaft Asfinag: rechtzeitiges, konsequentes Mähen!

Mark Perry, Kronen Zeitung

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