Di, 20. November 2018

In Wohnung verschanzt

12.06.2018 11:11

USA: Vier tote Kinder bei blutigem Geiseldrama

Schreckliches Ende eines stundenlangen Geiseldramas in Orlando im US-Bundesstaat Florida: Ein 35-Jähriger, der sich seit Montag mit vier Kindern im Alter von einem, sechs, zehn und elf Jahren in einer Wohnung verschanzt hatte, erschoss alle seine Geiseln, ehe er sich selbst richtete. Rettungsversuche der Polizei kamen zu spät.

Das Drama begann mit dem Notruf einer Frau wegen häuslicher Gewalt. Als die Polizei anrückte, feuerte der 35-Jährige auf die Beamten und verletzte einen von ihnen lebensgefährlich. Der Schütze blieb danach stundenlang in der Wohnung verschanzt. Die Polizei hielt ständig Kontakt zu dem Geiselnehmer.

Rettungsversuch kam zu spät
Wegen einer schwachen Handy-Verbindung wurde dem Mann ein Ersatztelefon angeboten. Bei einem Versuch, das Handy zu übergeben, sah ein Polizist in dem Apartment den leblosen Körper eines der Kinder. Daraufhin entschieden die Einsatzkräfte, die übrigen Geiseln zu retten und die Wohnung zu stürmen. Damit kamen sie jedoch zu spät, denn die anderen Kinder waren bereits tot - und die Beamten hörten einen lauten Knall, der offenbar von dem Schuss verursacht wurde, mit dem sich der Täter selbst richtete.

Täter war bereits vorbestraft
Der Polizeichef von Orlando, John Mina, sagte bei einer Pressekonferenz, die Beamten hätten alle vier Kinder erschossen in der Wohnung aufgefunden. Bei dem Täter handelt es sich um einen 35-Jährigen, der wegen Brandstiftung und anderer Delikte eine Bewährungsstrafe verbüßt hatte.

Frau wählte Notruf und flüchtete aus der Wohnung
Bei zwei der Kinder handelte es sich um seine eigenen, bei den beiden anderen um die der Frau, die wegen häuslicher Gewalt den Notruf gewählt hatte. Sie war zuvor aus der Wohnung geflüchtet.

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