Di, 20. November 2018

Quer durch die Stmk

11.06.2018 14:24

Slowene lieferte sich Verfolgungsjagd mit Polizei

In der Nacht auf Montag hat sich ein 41-jähriger Slowene eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch die halbe Steiermark geliefert. Es ging vom Grenzübergang Spielfeld bis nach Frohnleiten, fast 80 Kilometer weit, mit einigen riskanten Manövern und extrem hoher Geschwindigkeit. Der Lenker flüchtete schließlich zu Fuß, eine Fahndung blieb bisher erfolglos.

Um 0.20 Uhr entzog sich ein 41-jähriger Pkw-Lenker aus Slowenien am Grenzübergang Spielfeld der Grenzkontrolle und fuhr einfach weiter. Kurz danach erreichte eine Polizeistreife aus Maribor den Grenzübergang und teilte mit, dass der Pkw kurz zuvor in Maribor der Polizei davongefahren war. Trotz Verfolgung durch mehrere slowenische Polizeistreifen konnte er nicht angehalten werden. 

Beamte der Polizeiinspektion Spielfeld nahmen die Verfolgung auf der A9 in Fahrtrichtung Graz auf. Der 41-Jährige fuhr äußerst riskant und mit extrem überhöhter Geschwindigkeit und konnte trotz Verstärkung durch Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Graz-West und einer Sperre des Plabutschtunnels nicht angehalten werden.

Beifahrerin gefasst
Danach fuhr der Slowene wieder auf die Autobahn und schließlich auf die Brucker Schnellstraße (S 35), bei der Abfahrt Frohnleiten verloren ihn die Verfolger aus den Augen. Nach einer Fahndung wurde gegen 1.20 Uhr der Pkw mit leerem Tank auf einer Landesstraße entdeckt. Mit nacktem Oberkörper und erhobenen Händen rannte der 41-Jährige zunächst auf die Polizisten zu, dann aber zu Fuß in südliche Richtung davon. Die 35-jährige Beifahrerin und Freundin des Slowenen wurde in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs aufgegriffen.

Im Auto waren Marihuanablüten
Im Pkw wurden 47,9 Gramm Marihuanablüten sichergestellt. In Slowenien liegt nichts strafrechtlich Relevantes gegen den 41-Jährigen vor, er besitzt auch einen Führerschein. Die Suchaktion nach dem 41-Jährigen blieb trotz Unterstützung der Polizeidiensthundestation Tasso Süd und des Polizeihubschraubers „Libelle 4“ erfolglos.

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