07.06.2018 09:52 |

Erfolgreicher Test

In Zukunft fliegen die E-Autos mit Tempo 160

Es sieht ein wenig aus wie ein Mittelding aus Boot, Formel-1-Auto und Drohne und wird rein elektrisch betrieben: Ein im Vorjahr vom Unternehmen Kitty Hawk als „fliegendes Auto“ angekündigtes Fluggerät namens „Flyer“ hat jetzt - gesteuert von CNN-Reporter Rachel Crane - erfolgreich einen Testflug über einen See nahe des Testgeländes des Start-ups in Las Vegas absolviert.

Das mit finanzieller Unterstützung von Google-Mitbegründer Larry Page entwickelte Fluggerät wird von zehn Rotoren angetrieben und soll laut Angaben der Entwickler bis zu 160 km/h schnell fliegen können. Beim Testflug des Prototyps, der über Wasser stattfand, betrug die Maximalgeschwindigkeit aber aus Sicherheitsgründen nur 32 Stundenkilometer.

Aussehen erinnert etwas an einen Trimaran
Der „Flyer“ ähnelt ein wenig an einem Trimaran, das offene Cockpit erinnert an jenes von Formel-1-Boliden. Weil das rund 110 Kilogramm schwere Elektro-Fluggerät zur Sicherheit über einem See getestet wurde, hat es ähnlich einem Wasserflugzeug statt Rädern zwei Schwimmer. Rund 20 Minuten lang kann sich der „Flyer“ in der Luft halten, bis er wieder aufgeladen werden muss.

Besitz von Pilotenschein nicht notwendig
Laut Angaben des Start-ups Kitty Hawk soll das futuristisch anmutende Fluggerät in Vergnügungsparks zum Einsatz kommen, wo zahlende Kunden eine Runde damit fliegen können. Schon mit einer Stunde Training könne man den „Flyer“ problemlos steuern, so das Unternehmen. Einen Pilotenschein benötige man dafür nicht, heißt es.

Kitty Hawk - benannt nach einer Kleinstadt im Bundesstaat North Carolina, in der die Gebrüder Wright anno 1903 zum ersten motorisierten Flug abhoben - hatte bereits im vergangenen Jahr den ersten Prototypen seiner Flugmaschine vorgestellt. Damals erklärte Unternehmenschef Thrun, der „Flyer“ werde die Zukunft des Personentransports verändern.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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