Fr, 17. August 2018

Buben (8) zündelten

04.06.2018 12:18

Feuriges „Experiment“ endet mit Feuerwehreinsatz

Wie schnell explodiert ein Benzinkanister, wenn man ihn anzündet? Genau konnte diese Frage, die sich zwei acht Jahre alte Buben am Sonntagvormittag in Wien stellten, zwar nicht beantwortet werden - das Ergebnis ihres feurigen „Experiments“ war jedoch verheerend. Als die beiden in einer Garage zündelten und auch noch Sprit in die Flammen gossen, geriet das Feuer völlig außer Kontrolle und richtete gewaltigen Schaden an.

Die beiden Achtjährigen hatten sich zunächst auf einem Spielplatz die Zeit vertrieben, als sie auf eine gefährliche Idee kamen. Die Volksschüler liefen in eine Garage in der Amalienstraße im Bezirk Hietzing und zündeten dort zunächst Laub an, berichtete die Polizei.

Vater Malheur gestanden
Danach setzten die beiden eine Serviette in Brand und gossen auch noch Benzin in die lodernden Flammen. Es kam, wie es kommen musste: Das Feuer geriet völlig außer Kontrolle, die Buben nahmen sofort Reißaus. Einer der Achtjährigen gestand wenig später seinem Vater das Malheur, der daraufhin sofort bei Polizei und Feuerwehr Alarm schlug.

Da eine Gasleitung unmittelbar durch die Garage führte, war seitens der Einsatzkräfte höchste Eile geboten. Die Wiener Netze sperrten das Gashauptrohr, um die Gefahr zu bannen. Doch auch drei Wohnungen mussten im Zuge des Einsatzes aufgebrochen werden, da nicht klar war, ob sich darin womöglich verletzte Personen befanden. „Diese Befürchtung bestätigte sich glücklicherweise nicht“, so die Exekutive. Die Garage wurde durch starke Verrußung schwer beschädigt.

„Das war ein großer Blödsinn“
Die beiden Buben wurden danach einzeln von Polizisten befragt und belehrt. „Sie waren beide zerknirscht“, so Polizeisprecher Harald Sörös. Auch gaben sie an, dass sie nichts beschädigen und niemanden gefährden wollten. „Einer sagte, er sei sich bewusst, dass das ein großer Blödsinn war“, sagte der Sprecher.

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