Fr, 19. Oktober 2018

Sieg gegen Nadal

12.05.2018 07:54

Thiem: „Für mich eine ganz spezielle Sternstunde“

Mit dem Gewinn des ersten Sets hatte Dominic Thiem die Serie von 50 gewonnenen Sätzen von Rafael Nadal gebrochen. Es wurde noch beeindruckender. „Ich hab‘ gewusst, dass ich eine spezielle Leistung brauche“, jubelte Österreichs Topstar nach dem 7:5, 6:3 im Viertelfinale von Madrid gegen die Nummer eins der Tennis-Welt.

Mit dem 22. Vorhand-Winner verwertete Thiem den zweiten Matchball. Ein neues Highlight in seiner Karriere. Der dritte Sieg im neunten Duell mit Nadal - seit dem letzten in Rom 2017 hatte der Spanier keine Partie mehr auf dessen Lieblingsbelag verloren - war der bisher imposanteste für den Niederösterreicher, der zuvor sechsmal gegen den „mit Abstand besten Sandplatzspieler aller Zeiten“ (Zitat Thiem) verloren hatte.

„Da waren Vorhand-Longline-Schläge dabei, die mir zuvor noch nie gelungen sind. Für mich ist das eine ganz spezielle Sternstunde“, sprach aus Dominic die Verwunderung über die Art und Weise, wie er den großen Nadal mit druckvollen Schlägen dominiert hatte. „Es war von Anfang an mein Ziel, Rafa hier zu schlagen!“

Denn Thiem wusste, dass die „Höhenlage meinem Spiel entgegenkommt!“ Diesen Vorteil nutzte er gnadenlos aus. „Für solche Tage arbeitet man“, lächelte Dominic. Um gleich anzufügen, dass „das Turnier für mich nicht zu Ende ist!“ Im Semifinale wartet mit dem Südafrikaner Kevin Andersson eine Aufschlagkanone. „Gegen den ich nicht so eine gute Bilanz hab!“

Konkret sechs Niederlagen in sechs Duellen. „Aber auf Sand hab ich gegen ihn auch noch nie gespielt!“ Neuer Anlauf mit breiter Brust. „Aber es wird schwierig, ganz frisch in dieses Match zu gehen!“

Für Roland Garros bleibe Rafa aber Topfavorit. „In Paris ist Nadal noch schwerer zu schlagen als sonstwo. Er hat dort ein gewaltiges Selbstvertrauen.“ Aber auch sein eigenes machte in Madrid, wo es anfangs der Woche noch sehr gering gewesen war, einen großen Schritt nach vorne. „Der Sieg gegen Coric war sehr wichtig“, resümierte Dominic. „Auch weil ich schon mit dem Rücken zur Wand stand, das Ding doch noch drehen konnte.“

Kronen Zeitung

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