Di, 16. Oktober 2018

Tiertragödie

05.05.2018 09:19

Pick-Up aus acht Metern Tiefe geborgen

Der  in der Drau bei Wernzach versunkene Pick-Up konnte Freitagnacht nun aus acht Metern Tiefe geborgen werden. Pioniere des Bundesheeres, Feuerwehren aus den Bezirken Völkermarkt und Wolfsberg sowie die Wasserrettung hatten in mühevoller Arbeit nach dem Fahrzeug gesucht, das am Donnerstag samt Anhänger und Jungrindern in die Drau gerutscht war. Zwei Kälber konnten nicht mehr gerettet werden. Der Anhänger mit den noch darauf vermuteten Rindern konnte nicht mehr geortet werden. Aufgrund der starken Regenfälle und Schleusenöffnung bei den Kraftwerken muss davon ausgegangen werden, dass der Anhänger weiter abgetrieben wurde. Eine Nachsuche erfolgt im Laufe der nächsten Woche.

Die Sicherung und Anhebung des Fahrzeuges mittels Bergekissen gestaltete sich für die Einsatztaucher in der starken Strömung äußerst schwierig. Nachdem dies gelang, wurde der Pick-Up bis zum Anlegebereich in Lippitzbach geschleppt und dort am Freitag um 22.15 Uhr mit einem Kran des Österreichischen Bundesheeres ans Ufer gehoben. Der Pick-Up war beim Unfall schwer beschädigt worden. Nach dem Anhänger mit den noch darauf vermuteten Rindern wird im Laufe der nächsten Woche weiter gesucht. Er dürfte weiter abgetrieben worden sein, da aufgrund der starken Regenfälle die Schleusen bei den Kraftwerken geöffnet werden mussten. Die Tiertragödie hatte sich - wie berichtet - am Donnerstag bei Völkermarkt ereignet. Ein Landwirt (55) aus Ruden war mit seinem Pick-Up samt Anhänger und vier Jungrindern in Wernzach in die Drau gerutscht. Der Landwirt konnte abspringen und eines der Kälber aus dem Wasser retten. Der Feuerwehr gelang es, ein zweites Jungrind zu bergen.

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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