Exekutive attackiert

200 Afrikaner verhindern gewalttätig Abschiebung

Ausland
02.05.2018 14:28

In Deutschland ist es 200 Afrikanern gelungen, die Polizei bei der Abschiebung eines 23-jährigen Togolesen zu hindern. Die Meute kesselte die Streifenwagen ein, die den jungen Mann abtransportieren sollten, und beschädigten diese. Nach massiven Drohungen wurde die Abschiebung schließlich abgebrochen, der Mann soll anschließend untergetaucht sein.

Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht auf Montag in der Erstaufnahmestelle Ellwangen ab. Als die Exekutive mit drei Streifenwagen anrückte, um den 23-Jährigen abzuholen, eskalierte die Situation. Hunderte Afrikaner attackierten die Polizisten und die Fahrzeuge. 

Flüchtlinge stellten der Polizei ein Ultimatum
„Sie waren so aggressiv und drohten uns immer deutlicher, sodass wir den Mann zurücklassen und uns zurückziehen mussten“, zitiert die „Bild“ einen Beamten. Ein Security-Mitarbeiter wurde vom Mob als Vermittler auserkoren. Über diesen stellte die protestierende Menge der Exekutive ein Ultimatum: Wenn man dem Abzuschiebenden nicht innerhalb von zwei Minuten die Handschellen abnehme, würde man die Pforte stürmen.

(Bild: APA/dpa-Zentralbild/arifoto UG)

Die Polizisten händigten dem Mittelsmann schließlich die Schlüssel für die Handschellen aus. Das Anfordern einer Verstärkung sei nicht möglich gewesen, weil der Anfahrtsweg zu lange gewesen sei, schreibt die „Bild“.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele