Fr, 20. Juli 2018

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13.04.2018 09:06

„Mohammed war ein Vorfahre der Queen“

Stammt die Queen etwa vom Propheten Mohammed ab? Ja, behauptet jedenfalls Abdelhamid Al-Aouni, ein Journalist, der vor Kurzem in der marrokanischen Zeitung „Al-Ousboue“ einen Artikel veröffentlichte, mit dem er beweisen wollte, dass in den Adern der Queen auch islamisches Blut fließe. Und mit dieser gewagten These überrascht er nicht nur die Briten ...

Müssen die Briten den Stammbaum der Queen etwa bald neu schreiben? Geht es nach dem Autor Abdelhamid Al-Aouni, dann auf jeden Fall. Er versuchte kürzlich in einem Artikel in einer marokkanischen Zeitung zu beweisen, dass Elizabeth II. nämlich auf Umwegen von Mohammed, dem Begründer des Islams, abstammt. In der muslimischen Welt hat diese Story in den letzten Wochen für reichlich Aufsehen gesorgt, nun überrascht sie auch die Briten, wie die „Daily Mail“ schreibt.

Denn Al-Aounis Ansätze seien durchaus plausibel, so die britische Zeitung. Doch wie kann diese Abstammung zustande kommen? Wie Al-Aouni herausgefunden haben will, führt der Stammbaum der Queen über Edward IV, Peter I. von Kastillien, auch bekannt unter „Peter der Grausame“, und eine spanische Prinzessin namens Zaida zum Propheten Mohammed. 

Zaida war mit dem Propheten Mohammed verwandt
Zaidas Vater, der auch als Al-Mu’tamid ibn Abbad oder König von Sevilla bekannt war, war durch seinen Großvater Al-Qasim, König von Sevilla, direkter Nachkomme des Propheten Mohammed. In dessen Stammbaum taucht nämlich auch Mohammeds Tochter Fatimah auf.

Die Prinzessin, die Ende des elften Jahrhunderts in Spanien lebte, sei aus dem sinkenden Königreich ihres Vaters, König Mohammet II., geflohen. Sie suchte am Hof von Alfons VI. um Asyl an, wurde seine Geliebte und konvertierte schließlich zum Christentum, um die Frau des Königs von Kastillien zu werden. Sie schenkte dem König drei Kinder, unter anderem seinen einzigen Thronerben, Sancho Alfónsez.

„Baut eine Brücke zwischen unseren zwei Religionen“
Die Verbindung des britischen zum katalanischen Königshaus wiederum komme über Richard, dem Earl of Cambridge und Großvater von Edward IV., zustande. Dessen Mutter war Isabel von Kastillien, die Tochter von Peter I.

Al-Aouni ist sich sicher, dass dieser Stammbaum glaubwürdig ist. Die Verbindung von Queen Elizabeth II. zum Propheten Mohammed sei zudem von einer der bekanntesten Professoren der islamischen Welt, dem ehemaligen ägyptischen Großmufti Ali Gum‘a, überprüft worden. Zudem sei diese Erkenntnis auch verbindend, so der Autor: „Sie baut eine Brücke zwischen unseren zwei Religionen und Königreichen.“

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