29.10.2009 13:23 |

Rasende Gerüchte

21-Jähriger bei illegaler Wettfahrt in den Tod gerast?

Einige Metnitztaler wollen es genau wissen: "Da liefern sich einheimische Jugendliche illegale Straßenrennen. Es gab auch schon Unfälle." Tatsächlich sprechen einige Indizien dafür, dass jener Unfall, bei dem vor zwei Wochen ein 21-Jähriger starb (siehe Bild mit Unfallwrack), das tödliche Ergebnis einer solchen Wettfahrt war.

Die Vorgeschichte: Ein 20-jähriger und ein 21-jähriger Metnitztaler waren mit ihren beiden Autos auf der Landesstraße unterwegs. Die Polizei weiß: "Das waren enge Freunde." Plötzlich scherte der jüngere Lenker mit seinem Pkw aus und setzte zum Überholen des „Alfa Romeo“ seines Freundes an. "An einer Stelle, wo kein vernünftiger Mensch überholt. Da war sehr viel Leichtsinn dabei", analysiert dies auf Nachfrage die örtliche Polizei.

Dann das fatale Ende: Die beiden Autos streiften sich bei diesem Manöver. Der Überholte kam mit seinem Alfa von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Felsen. Am nächsten Tag erlag er im Landeskrankenhaus Klagenfurt seinen schweren Verletzungen.
"Die sind um die Wette gerast", wollen nun einige Metnitztaler wissen. Und sie ergänzen: "Solche Unfälle gibt es bei uns dauernd, aber das war der erste tödliche Crash."

Von illegalen Straßenrennen will die Polizei zwar nicht sprechen, in diesem einen Fall würde aber einiges für eine Wettfahrt sprechen, meinen Beamte.

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
 

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