Kampf dem Feinstaub

Busse in Klagenfurt bereits an der Kapazitätsgrenze

Kärnten
26.10.2009 18:03
Die Diskussion um Straßensperren in Klagenfurt als Maßnahme gegen den Feinstaub hat ein weiteres Manko aufgedeckt: den öffentlichen Verkehr. Stadtwerkebusse sollen ja als Ersatz für Privatautos zum Einsatz kommen. „Wir fahren schon an der Kapazitätsgrenze!“, gibt aber Bereichsleiter Reinhold Luschin zu bedenken.

Während einige Linien vor allem in der Früh überfüllt sind, fahren die Busse von den Park & Ride-Parkplätzen oft leer an den Wartenden vorbei. Überlegungen, die Shuttle-Fahrzeuge auch über die regulären Linien zu schicken, hält Luschin aber für kontraproduktiv: „Das Shuttle-System garantiert eine direkte Verbindung in die Innenstadt. Außerdem würde das nur für Verwirrung sorgen.“

Die Möglichkeiten, den öffentlichen Verkehr zu attraktiveren, wären, Busse an Ampeln zu bevorzugen, sowie eigene Busspuren. Die E-Mobilität sieht Luschin als Zukunft. „Bisher gibt es aber nur Einzelprojekte. Wenn es aber eine Serienreife gibt, dann sind wir sicher mit dabei.“

Viel Staub hat, wie berichtet, der Vorstoß von Stadträtin Andrea Wulz aufgewirbelt. Die Politikern kündigte an, bei zu hohen Feinstaubwerten, Straßen zu sperren.

von Katrin Fister, "Kärntner Krone"

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