Sa, 23. Juni 2018

In Pyhrn-Priel-Region

16.03.2018 05:13

Nach Betrugsvorwürfen gegen Chef: Firma ist Pleite

Mit einem Schuldenberg von 763.000 € ist die Touristische Freizeiteinrichtungen Pyhrn-Priel GmbH nun pleite. Am Mittwochnachmittag wurde beim Landesgericht Steyr ein Sanierungsverfahren beantragt. Im November 2017 flog auf, dass der damalige Geschäftsführer Geld in Höhe von rund 130.000 Euro veruntreut haben soll, es wird ermittelt und er wurde auch entlassen. Der neu eingesetzte Geschäftsführer Gerold Royda sah nun keinen anderen Ausweg, als ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung zu beantragen.

„Die Insolvenz war die einzige Lösung. Ziel ist, dass wir die GmbH weiterführen, aber so lange die Sanierung läuft, sind wir handlungsunfähig“, sagt Gerold Royda, der seit kurzem Chef der GmbH ist – allerdings nicht freiwillig: „Ich wurde von der WKO und Windischgarstens Bürgermeister Norbert Vögerl gefragt“, so Royda, der schon öfter bei Firmen mit wirtschaftlichen Problemen im Einsatz war und auch WKO-Fachgruppensprecher der Hotellerie ist.

Bikepark, Veruntreuung und Altlasten als Verursacher
Pleite-Ursachen sind etwa Schulden für den Bikepark Trailogie, die Veruntreuung von  130.000 € durch den Ex-Geschäftsführer (Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen) und finanzielle Altlasten. Gesellschafter der GmbH sind übrigens die Gemeinden Windischgarsten, Rosenau und der Tourismusverband Pyhrn-Priel.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.