Di, 21. August 2018

Rapids Djuricin:

11.03.2018 06:59

„Unsere Stürmer sind gut, sie treffen halt nicht“

Rapid kriselt sich weiterhin durch die Frühjahrssaison. Nach dem 0:0 am Samstag in Altach halten die Hütteldorfer bei sechs Punkten aus den jüngsten sechs Runden. Trainer Goran Djuricin bekrittelte nach dem sechsten sieglosen Altach-Gastspiel in Folge wie so oft in dieser Saison die mangelnde Effizienz - und brillierte mit dem Zitat der Runde: „Unsere Stürmer sind gut, sie treffen halt nicht.“

Vor allem Giorgi Kvilitaia tat sich trotz seiner jüngsten Erfolgserlebnisse wieder einmal als Chancentod hervor, auch Joelinton hätte treffen können. Dennoch verteidigte Djuricin sein Offensiv-Duo mit einer ungewöhnlichen Aussage, die am Samstagabend via Social Media schnell die Runde machte: „Unsere Stürmer sind gut, sie treffen nur nicht.“ Dazu kommt ein gewisses Maß an Pech wie etwa beim Freistoß von Thomas Murg an die Kreuzlatte. Es war Rapids bereits 18. Aluminiumtreffer in dieser Liga-Saison.

Schobesberger außer Form
Noch schwerer aber wiegt die Unform einiger Schlüsselspieler wie etwa Philipp Schobesberger, der noch im Herbst rund um seine Vertragsverlängerung Rapids Erfolgsgarant war. „Er ist ein Kreativspieler. Solche Spieler haben Phasen, in denen man sie nicht sieht, das muss man ihm zugestehen. Aber nächste Woche muss mehr von ihm kommen“, sagte Djuricin über den in der 66. Minute ausgetauschten Flügelspieler.

Klare Worte von Bickel
Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel ging mit Schobesberger schon härter ins Gericht. Der Oberösterreicher habe in den Vertragsverhandlungen unter anderem Anspruch auf die Kapitänsschleife erhoben, daher erwarte er vom 25-Jährigen bessere Leistungen, meinte der Schweizer.

Generell nahm Bickel nach nur zwei Siegen aus den vergangenen elf Runden die Mannschaft in die Pflicht, drohte sogar mit der temporären Versetzung einiger Profis in die zweite Mannschaft und verzichtete auf Kritik an Djuricin. Eine Vertragsverlängerung des Nachfolgers von Damir Canadi lässt dennoch auf sich warten, was Djuricin aber nicht nervös macht. „Das interessiert mich überhaupt nicht. Ich möchte gewinnen und ärgere mich extrem, dass wir nicht gewonnen haben, alles andere ist mir egal.“

krone Sport
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