Di, 26. März 2019
14.10.2009 08:47

Sesselrücken in Wels

Machtkämpfe in Personalfragen nach Stichwahl

Die Bürgermeisterwahlen in Wels sind geschlagen, jetzt ist die Personalfrage zu klären. Nur noch drei statt fünf Mitglieder hat die SPÖ im Stadtsenat – da sind (nicht nur) interne Machtkämpfe schon vorprogrammiert.

„Die SPÖ muss sich erst innerhalb der Partei einig werden, dann muss sie mit den Blauen ins Reine kommen“, sagt ÖVP-Obfrau Anna Eisenrauch (Bild). Bis dahin muss sich die schwarze Frontfrau gedulden, ehe die Verhandlungen um die Ressorts beginnen können.

Innerhalb der schwarzen Fraktion hat sich zwar an der Anzahl der Mandate nichts geändert – sie wird weiter einen Vizebürgermeister und einen Stadtrat stellen. Dennoch bleibt in der Personalfrage kein Stein auf dem anderen. Läuft alles nach Plan, folgt Eisenrauch dem scheidenden Vizebürgermeister Bernhard Ploier-Niederschick. Auch Verkehrs-Stadtrat Roland Strassl nimmt den Hut und wird von einem „schwarzen Peter“ abgelöst. Ob dieser Csar oder Lehner heißen wird, darüber könne man derzeit aber noch nichts sagen.

Auch bei der Ressort-Verteilung wird es eine Rochade geben. Spitzt doch die erstarkte FPÖ auf das bisher von der ÖVP besetzte Verkehrsressort. „Die FPÖ wird in Wels künftig mit einem Vizebürgermeister, zwei Stadtsenatsmitgliedern und elf Gemeinderäten darauf achten, dass in der Messestadt endlich wieder Politik für die Welser gemacht wird“, jubelt etwa Landesparteiobmann Lutz Weinzinger.

"OÖ-Krone"

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Die Zeit drängt
Wo findet Foda schnell „Mentalitäts-Monster“?
Fußball National
Flüchtlinge an Bord
„Unsere Lkw werden jetzt noch besser versperrt“
Oberösterreich

Newsletter