"Schock fürs Bistum"
Kinderporno-Fotos: Kanadischer Bischof kompromittiert
Der Rücktritt des Diözesanbischofs von Antigonish in der Provinz Nova Scotia war am 26. September von Papst Benedikt XVI. angenommen worden. Zuvor waren bei einer Zufallskontrolle am Flughafen von Ottawa kinderpornografische Fotos auf dem Laptop Laheys entdeckt worden.
Zur "persönlichen Erneuerung" auf Tauchstation
Er wurde zunächst festgenommen, anschließend aber wieder freigelassen. Danach war sein Aufenthaltsort vorübergehend unbekannt. In einem Schreiben an die Gläubigen seiner Diözese erklärte Lahey damals, er brauche Zeit für eine "persönliche Erneuerung".
Erzbischof Anthony Mancini von Halifax, der zum Apostolischen Administrator von Laheys Diözese ernannt worden ist, sprach von einem "Schock für das ganze Bistum". Er rief die Menschen auf, ihren Glauben und die Hoffnung zu bewahren. Der Vorsitzende der kanadischen Bischofskonferenz, Erzbischof James Vernon Weisgerber, verlangte eine gründliche juristische Aufklärung der Vorwürfe gegen Lahey.
Millionen-Summe an Missbrauchsopfer gezahlt
Dieser hatte im August Schlagzeilen gemacht, als er einem Vergleich zustimmte, bei dem mehr als einem Dutzend Opfern von Kindesmissbrauch durch einen Priester eine Schadenersatzsumme von knapp neun Millionen Euro gezahlt wurde. Lahey äußerte damals die Hoffnung, dass er nie mehr mit solchen verabscheuungswürdigen Verhaltensweisen konfrontiert sein werde.











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