Sa, 21. Juli 2018

„Krone“-Reportage

09.02.2018 17:45

Kärntner Model absolviert Shootings bei -20 Grad

Im Vorjahr hat Kärnten leicht an Bevölkerung verloren. Einer, der schon länger auszog, ist Daniel Kleinfercher. Der Kolbnitzer begeistert als internationales Model. Im Rahmen der Serie „Gesichter & Geschichten“ haben wir den Exil-Kärntner mit der Kamera besucht.

Wenn Daniel Kleinfercher unterwegs ist, ist er nie ganz alleine. Der Kolbnitzer mit Künstlernamen „Daniel Klein“ hat im Internet bereits eine große Fangemeinde hinter sich, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgt.

Keine alltägliche Karriere für jemanden, der in einer 1600 Einwohner zählenden Ortschaft in Oberkärnten aufgewachsen ist. „Ich hatte eine schöne Kindheit“, erinnert sich Daniel an die Zeit, als er auf der Raunig-Wiese daheim das Skifahren lernte.

Nichts hatte damals darauf hingedeutet, dass es ihn in die weite Welt hinausziehen würde. Noch weniger, als er mit 15 die Lehre zum Metallbautechniker begann.

Dann nahm das Schicksal seinen Lauf: In einem Fotostudio in Klagenfurt wollte er Fotos für private Zwecke aufnehmen. Dabei wurde sein Modeltalent entdeckt.

Dann ging alles ganz schnell: Bald führten ihn Shootings nach Wien, London und sogar China. Vor vier Jahren zog er endgültig in die Bundeshauptstadt, um die Karriere voranzutreiben.

„Modeln macht viel Spaß, kann aber auch anstrengend sein“, erzählt der 23-Jährige. Kürzlich musste er für eine bekannte Getränkemarke bei minus 20 Grad am Dachstein „shooten“. Was tut man nicht alles für den perfekten Schnappschuss!

Auch wenn er sein Kärntnerisch fast zur Gänze abgelegt hat und hauptsächlich Hochdeutsch spricht – seine Bodenständigkeit und seinen engen Kontakt zur Heimat hat er nicht verloren. „Wenn ich daheim bin, freu ich mich auch immer auf Mamas Käsnudel“, lacht er.

In Kolbnitz könnte unterdessen die nächste Karriere heranreifen: Daniels Bruder Marcel (16) steht ebenfalls vor der Kamera.

Daniel Kleinfercher im "Krone"-Wordrap:

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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